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Finanzlage: Traditionsverein Alemannia Aachen kann freier atmen

Neue Organisation für Regionalliga-Spielbetrieb startet ohne Vorbelastung.


Raus aus den Schulden: West-Regionalligist Alemannia Aachen kann wieder freier atmen. Der Traditionsverein und ehemalige Bundesligist hat das im Sommer 2017 eröffnete Insolvenzverfahren unter der Regie von Insolvenzverwalter Christoph Niering zwar noch nicht endgültig hinter sich gelassen. Die Aachener organisieren den Spielbetrieb der ersten drei Mannschaften (Regionalliga West-Team, U 19 und U 17) aber immerhin nun ohne Vorbelastung unter der neuen „TSV Alemannia Aachen GmbH“.

Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) hat jetzt der Weiterübertragung des Spielbetriebes vom TSV Alemannia Aachen e.V. auf die neue Tochtergesellschaft zum 2. Juli zugestimmt. Schon im April hatte der WDFV grünes Licht für die zweistufige Übertragung des Spielbetriebes von der insolventen Alemannia Aachen GmbH über den TSV Alemannia Aachen e.V. auf eine neu gegründete TSV Alemannia Aachen GmbH gegeben. So ein Verfahren hat es zuvor im deutschen Fußball noch nicht gegeben.

Die erste Stufe der Rückübertragung wurde zum offiziellen Saisonbeginn für den 1. Juli vereinbart. Der eingetragene Verein verantwortet damit für lediglich 24 Stunden die Lizenzspielerabteilung sowie die U 19 und U 17-Mannschaften. „Von Beginn an war es unser Bestreben, das damit verbundene Risiko für den e.V. auf ein Minimum zu reduzieren. Die Zeit, in der der Mutterverein in der Verantwortung steht, sollte so kurz wie nur möglich gehalten werden. Das ist unserem Verhandlungsteam geglückt“, zeigt sich Präsident Martin Fröhlich. Trainer Fuat Kilic ergänzt. „Wir haben nun den Kopf frei für das Wesentliche unseres Jobs: Den Sport.“

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