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Galopp München-Riem: Wöhlers Va Bank der beste Deutsche

Dritter Platz hinter zwei Engländern im Großen Dallmayr-Preis.
15.000 Zuschauer sahen nach Angaben des Veranstalters am Sonntag auf der Galopprennbahn in München-Riem einen imponierenden Triumph des im Besitz von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed (Godolphin) stehenden 23:10-Favoriten Benbatl im Großen Dallmayr-Preis (155.000 Euro, 2.000 Meter). Vom Start bis ins Ziel dominierte Benbatl diese prestigeträchtige Prüfung. Jockey Oisin Murphy beorderte den Star-Galopper, der im März das „Dubai Turf“ um sechs Millionen Dollar gewonnen hatte, sofort an die Spitze und ließ ihn dort richtig marschieren.

Rund drei Längen Vorsprung hatte Benbatl unterwegs auf Va Bank, Wai Key Star, Rapido und Stormy Antarctic. Dahinter sah man den Vorjahressieger Iquitos. Auch auf der Zielgeraden war Benbatl jederzeit die bestimmende Figur, der Weltklasse-Hengst ließ nie einen der acht Konkurrenten (Colomano war wegen eines Hufgeschwürs abgemeldet worden) an sich heran und war der verdiente Gewinner von 100.000 Euro Siegprämie. Damit katapultierte Benbatl seine Gewinnsumme auf 3,544 Millionen Euro.

Trainer Saeed bin Suroor in einem ersten Statement gegenüber dem Portal German Racing: „Der gute Boden passte sehr gut für ihn. Auch sonst lief alles genauso, wie wir uns das vorgestellt hatten. Benbatl hat diese Aufgabe in sehr guter Manier gelöst.“

Die englische Zweierwette komplette Stormy Antarctic. Trainer Ed Walker meinte: „Er lief zum ersten Mal auf dieser Distanz und kam damit sehr gut zurecht. Wir waren nur vom besten Pferd im Feld geschlagen.“

Bestes deutsches Pferd war Va Bank als Dritter, der aus dem Vordertreffen stets dabei blieb und ein starkes Rennen lief. „Das Rennen lief so ab, wie ich mir das gedacht hatte. Unser Pferd hat sich sehr gut verkauft“, betont sein Trainer Andreas Wöhler (Foto) aus Gütersloh. Iquitos konnte seinen letztjährigen Triumph nicht wiederholen und machte als Vierter aus hinteren Regionen nur mühsam noch Boden gut. „Die Engländer haben das clever gemacht. Wir haben zu lange gewartet, da war der Zug nach vorne längst abgefahren“, bedauerte Trainer Hans-Jürgen Gröschel (Langenhagen).

Großes Vertrauen wird belohnt

Groß war das Vertrauen der Wetter in der einleitenden 1.400 Meter-Zweijährigen-Prüfung auf Django Freeman (22:10), der Lars-Wilhelm Baumgarten, auch bekannt als Berater von Fußballprofis, und Christoph Holschbach gehört. Nach einem frühen Vorstoß Mitte der Zielgeraden hielt sein französischer Jockey Lukas Delozier einen sicheren Vorteil fest.

Nicht zuletzt der „Preis des Winterfavoriten“ könnte auf der Agenda des von Henk Grewe in Köln trainierten Hengstes stehen. „Er ist noch ein großes Baby, besitzt aber viel Talent“, erklärte Siegjockey Lukas Delozier.

Zum 59. Geburtstag machte sich der Großenknetener Trainer Toni Potters selbst ein Geschenk, als der dreijährige Prince Parsim (24:10) nach einem starken Finish von Spitzenjockey Andrasch Starke (Langenfeld) in einer 1.600 Meter-Konkurrenz die schon vorbeigezogene Armance noch hauchdünn niederkämpfte. Northern Fox folgte als Dritter schon deutlicher zurück.

Nach zwei Ehrenplätzen reichte es in einem 2.200 Meter-Rennen für Nacida aus dem Mülheimer Stall von Yasmin Almenräder zu einem Volltrefer. Mit großer Energie zwang die Stute zum Toto von 46:10 unter Stephen Hellyn (Wortegem/Belgien) noch Power Euro sowie Bernsteinkette in die Knie.

Quelle: German Racing

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