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FVM-Präsident Alfred Vianden feierte seinen 75. Geburtstag

Engagierter Jubilar hat seit 40 Jahren die Vereine immer im Blick.


Er ist Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM), Vizepräsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) und DFB-Vorstandsmitglied. Am Donnerstag (16. August) feierte Alfred Vianden (Foto) seinen 75. Geburtstag.

Die Vereine immer im Blick, so lässt sich das Wirken von Alfred Vianden seit über 40 Jahren wohl am besten beschreiben. Ab Ende der 1950er Jahre selbst als Fußballer bei Blau-Weiß Oedekoven im Fußballkreis Bonn aktiv, brachte sich Vianden in seinem Heimatverein ab 1974 auch als Geschäftsführer sowie später als Trainer ein – und behielt diese Ämter bis in die 90er Jahre bei, auch als er bereits auf Kreis- und später Verbandsebene in übergeordnete Funktionen gewählt wurde. Diesen engen Bezug zur Basis hat er sich bis heute erhalten und vertritt die Interessen „seiner“ Vereine auf allen Ebenen mit Nachdruck. „Der Fußball muss sich am Menschen orientieren und nicht umgekehrt“ ist eines seiner Leitmotive, das den Vereinsfußball auch im Wandel der Zeit weiter attraktiv für die Menschen machen soll.

Auch dafür steht Vianden in allen Gremien bis in die DFB-Spitze: Die Bundesliga und die Nationalmannschaft können nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn Profis und Amateure eine starke Einheit bilden. Für den FVM-Präsidenten gehört dazu auch, dass die Vereine an der Basis gut aufgestellt sein müssen. In den ungezählten Vereinsbesuchen und zahlreichen Vereinsdialog-Veranstaltungen, bei denen er und seine Vizepräsidenten in die Vereine fahren, um zu erfahren, wo der Schuh drückt und wie der Verband unterstützen kann, hört er immer sehr genau zu – um anschließend die Eindrücke gemeinsam mit seinem ehren- und hauptamtlichen Team in konkrete Veränderungen münden zu lassen. Alles mit dem Ziel, die Vereine in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und in den Strukturen zu stärken.

Ebenso wie die Stärkung der Vereine liegt Vianden am Herzen, die soziale Kraft des Fußballs zu nutzen. Als persönlicher Vertreter von Egidius Braun in dessen DFB-Stiftung setzt er sich dafür ein, dass das Leitmotiv des DFB- und FVM-Ehrenpräsidenten, „Fußball ist mehr als ein 1:0“, mit Leben gefüllt wird – und zwar praxisnah, vor Ort. Dort eben, wo Hilfe benötigt wird.

Für all das ist Alfred Vianden viel unterwegs, in den Vereinen ebenso wie in den verschiedensten Gremien auf westdeutscher und bundesweiter Ebene – und hat für sein großartiges Engagement bereits zahlreiche Ehrungen erhalten: von Verdienst- und Ehrennadeln seiner Verbände bis hin zur Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen und zum Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

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