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536 Millionen Euro: Borussia Dortmund meldet Rekordumsatz

Transfererlöse in Höhe von 222,7 Mio. Euro für Dembelé und Co. kassiert.
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat mit seiner ausgegliederten und an der Börse notierten Lizenzabteilung (GmbH & Co. KGaA) im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018) einen Rekordumsatz in Höhe von 536 Millionen Euro erzielt.

Wesentlicher Umsatztreiber hierbei waren die Transfererlöse (unter anderem für Ousman Dembelé und Pierre-Emerick Aubameyang), die mit insgesamt 222,7  Millionen Euro um 145,4 Mio. Euro über denen des Vorjahres in Höhe (77,3 Mio. Euro) lagen. „Daneben zeigt die weitere Steigerung der Sponsoringerlöse um 6,6 auf 94 Millionen Euro die ungebrochene Strahlkraft von Borussia Dortmund trotz einer sportlich eher unbefriedigenden Saison 2017/2018 und steht als Signal eines weiter ungebrochenen Wachstums“, erläuterte Geschäftsführer Thomas Treß.

Vor dem Hintergrund eines im Vergleich zur Saison 2016/2017, in der Borussia Dortmund das Viertelfinale der UEFA Champions League und das DFB-Pokalfinale erreicht hatte, sportlich schlechteren Abschneidens in den internationalen Wettbewerben und im DFB-Pokal sind die TV-Erlöse um 3,5 Mio. auf 122,3 Mio. Euro gesunken. Dabei konnten die um 21,8 Mio. auf 88,0 Mio. Euro gestiegenen TV-Erlöse aus der Vermarktung der Bundesligarechte die gesunken TV-Erlöse aus den UEFA-Wettbewerben und dem DFB-Pokal weitgehend kompensieren.

Für die Saison 2018/19 werden die TV-Erlöse aus der Teilnahme in der UEFA Champions League aufgrund des veränderten Verteilungsmodus und dem deutlich angestiegen Erlösvolumen der UEFA deutlich ansteigen. Gleichermaßen erwartet Borussia Dortmund einen Anstieg der Vermarktungserlöse aus der Bundesliga von 88,0 Mio. auf 98,4 Mio. Euro.

„Unabhängig von künftigen Transfererlösen wird Borussia Dortmund weiter stark wachsen“, betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hans-Joachim Watzke (Foto).

Eine sportlich erfolgreichere Saison könnte zudem die Realisierung weiterer Erlöspotenziale mit sich bringen. Den hierfür erforderlichen personellen Umbruch hat Borussia Dortmund jedenfalls mit Beginn der neuen Saison 2018/2019 eingeleitet.

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