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MSV Duisburg: Erster Schritt macht Hoffnung

Neu-Trainer Torsten Lieberknecht gelingt in Köln (2:1) Einstand nach Maß.


Für den abstiegsbedrohten Zweitligisten MSV Duisburg gab es im Spiel beim Tabellenführer 1. FC Köln (2:1) nicht nur überraschend den ersten Saisonsieg, sondern auch ein Wiedersehen mit „Effzeh“-Torjäger Simon Terodde. Zwölf Tore erzielte der gebürtige Bocholter in den ersten acht Ligaspielen. Von 2002 bis 2009 Jahre schnürte Terodde seine Fußballschuhe für die „Zebras“ und durchlief die Teams von der U 17 bis zu den Profis.

Auch für Torhüter Daniel Mesenhöler sowie Fabian Schnellhardt und Cauly Oliveira da Souza, Duisburgs Torschütze zum 1:0, war es ein besonderes Spiel. Alle drei waren in der Jugend für den 1. FC Köln am Ball. Der neue MSV-Trainer Torsten Lieberknecht (Foto), Nachfolger des freigestellten Ilia Gruev, feierte in der Domstadt ein perfektes Debüt auf der Duisburger Trainerbank.

Die Stimmen zum Spiel von der MSV-Homepage:

Torsten Lieberknecht (Cheftrainer MSV Duisburg): „Der MSV hat ein gutes Bild abgegeben: Nicht nur auf dem Platz – sondern auch auf den Rängen. Mich freut es am meisten für die Jungs. Ich habe in meiner ersten Woche gemerkt, dass hier jeder im Verein viel Herzblut reinsteckt. Es war enorm wichtig, dass wir uns variabel gezeigt haben. Es war ein erster und schöner Schritt. In der Länderspielpause werden wir weiter hart arbeiten.“

Markus Anfang (Cheftrainer 1. FC Köln): „Wir sind nicht gut in das Spiel gekommen. Es war in der ersten Halbzeit richtig schlecht von uns. Die zweite Halbzeit war dann wesentlich druckvoller. Du musst aber 90 Minuten so spielen. Man muss sagen, dass die 2. Liga wahnsinnig schwierig zu spielen ist. Wir haben den Sieg einfach nicht verdient.“

Ivo Grlic (Sportdirektor MSV Duisburg): „Man hat gesehen, dass die Mannschaft auch mit einem anderen System gut gespielt hat. Ich bin stolz auf die Truppe. Ich denke, dass es ein verdienter Sieg in Köln war und das macht Mut. Der Trainer wird die zwei Wochen nutzen, um die Jungs noch besser kennenzulernen und weiter zu arbeiten. Es war nur ein Sieg und drei Punkte – mehr ist es nicht. Die Mannschaft hat aber gesehen, dass man sich für einen harten Fight belohnen kann und das macht dann sehr viel Hoffnung.“

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