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Rot-Weiss Essen: Kein „Endspiel“ gegen Viktoria Köln

Spitzenreiter stellt sich am Samstag bei RWE vor.


Nein, als „Endspiel“ will Rot-Weiss Essens Trainer Karsten Neitzel (Foto) das Duell in der Regionalliga West mit Tabellenführer Viktoria Köln am Samstag noch längst nicht gelten lassen. „Nach einem Endspiel kommt doch nichts mehr“, sagt der 50-Jährige. „Wir haben auch danach noch 22 Partien, in denen sehr viel passieren kann.“

Fakt ist: Bei einer Niederlage gegen die Viktoria würde sich der Rückstand der Essener auf den Ligaprimus auf satte 13 Punkte erhöhen, bei einem Sieg dagegen auf sieben Zähler verringern. RWE hat allerdings auch eine Begegnung weniger absolviert als der Meisterschaftsfavorit aus der Domstadt.

Dass der ehemalige Spitzenreiter aus Essen deutlich hinter der Viktoria zurückliegt, liegt an der zuletzt schwachen Ausbeute der Rot-Weissen, die zwei von 15 möglichen Punkten aus fünf Spielen holten. Selbstvertrauen tankte RWE im Verbandspokal mit dem 2:1 beim Oberligisten SSVg. Velbert. Neitzel: „Für Siege – egal in welchem Wettbewerb – gibt es keinen Ersatz.“

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2 Kommentare

  1. Ich weiß nicht, ob man die Sache mittlerweile resignierend sieht an der Hafenstraße.
    Fehler 1: Man hat nach den vielen Ausfällen nicht gehandelt und personell nachgelegt.
    Fehler 2: Die Fehleranalyse passt nicht zum Wettkampfverhalten.
    Fehler 3: Gerade in solchen Situationen profiliert sich gelegentlich der „zweite Anzug“, außer bei RWE.
    Fehler 4: Sportlich inaktive Aktive mit leitender Position im Verein äußern sich nicht.
    Damit kommen wir zum gravierendsten Fehler (Nr.5): Die Kommunikation im Umfeld und gerade im Bereich der medizinischen Abteilung lässt doch stark zu wünschen übrig!
    Verliert Essen am Samstag, ist die Saison wieder gelaufen, dann brennt an der Hafenstraße wieder „der Busch“- immer dasselbe.
    Das Spiel am Samstag muss man zumindest „als ein vorläufiges Endspiel“ sehen, Herr Neitzel!

    • Hallo Chippo,
      weit gefehlt, die Entwicklung der letzten Wochen zu verharmlosen, so sollte man sachlich feststellen:
      1.) der Personaldecke war anfänglich schon dünn aus wirtschftlichen Gründen.
      2.) Ausfälle von drei bis vier Offensivkräften plus Harenbrock (!) sind von keinem Verein mit höheren Zielen
      verkraftbar. Da war auch viel PECH dabei.
      3.) Personelles Nachlegen kostet a) Geld , vor allem als Folgekosten b) die Gewissheit, den „grossen Fang“
      gemacht zu haben,
      c)einen Spieler mit zeitnaher Fitness gefunden zu haben
      4.) die BANK bot k e i n e gleichwertigen Alternativen („2. Anzug“ muss a u c h fit sein und damit hat
      mancher ambitionierte Verein seine Sorgen.
      Haben wir einfach mal mehr Vertrauen : Alle Konkurrenten hatten zwischendurch geschwächelt…

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