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Galopp Köln: Viererwette-Quoten lassen Wetter strahlen

Umsätze leiden jedoch unter Annullierung eines Rennens nach Fehlstart.

So etwas gibt es im Galopprennsport auch nicht alle Tage. Das vierte Rennen am Sonntag auf der Kölner Rennbahn, eine mit 25.000 Euro dotierte Sprinter-Prüfung, musste annulliert werden. Die getätigten Wetteinsätze wurden zurückgezahlt. Was war passiert? Es hatte einen Fehlstart gegeben, den aber das Gros des Feldes nicht mitbekam. Die Folge: Die meisten Teilnehmer legten die 1.400 Meter im Renntempo zurück. Daher war es nicht mehr möglich, das Rennen erneut zu starten.

Das Rennen sollte – passend zum Saisonfinale auf der Bahn in Weidenpesch – gleichzeitig auch der letzte Auftritt des von Markus Klug (Foto/Köln-Heumar) trainierten Publikumslieblings und fünfjährigen Hengstes Millowitsch werden, der zum kommenden Jahr in die Zucht wechselt. Ausgerechnet Millowitsch hatte den Fehlstart verursacht und Jockey-Routinier Andreas Helfenbein (Köln) im Sattel des Hengstes war auch der einzige Reiter, der den Fehlstart bemerkte und sein Pferd anhielt. Die 303:10-Außenseiterin Westfalica erreichte das Ziel als Erste.

Erfolgreichste Jockeys der Veranstaltung rund um den „Preis des Winterfavoriten“, den Noble Moon für den Kölner Trainer Peter Schiergen gewann (Bericht siehe hier), waren der junge Franzose Lukas Delozier und der Niederländer Adrie de Vries mit jeweils zwei Siegen.

Dreierwette nicht getroffen, Viererwette zahlt 245.701 Euro 

Delozier sorgte auch für eine große Überraschung, als er mit dem 211:10-Außenseiter Esslinger eine mit 5.450 Euro dotierte Prüfung vor Flamingo Love (72:10), Norway (257:10) und Nakimo (32:10) gewann. Die Dreierwette wurde dabei nicht getroffen, die Viererwette zahlte beachtliche 245.701 Euro auf der Basis von zehn Euro Einsatz.

Zuvor hatte schon beim Einlauf Soriano (Adrie de Vries, 165:10) vor Kataja (71:10), Mississippi (148:10) und Never In Doubt (41:10) die Viererwette eine sechsstellige Quote (129.264:10) erreicht.

Insgesamt flossen bei sieben (von acht geplanten) Rennen 294.681 Euro durch die Totokassen. Davon wurden 161.030 Euro auf der Rennbahn selbst gewettet.

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