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RL Nordost: Rot-Weiß Erfurt zwischen Hoffen und Bangen

Laut Insolvenzverwalter Volker Reinhardt wird „die Zeit knapp“.
Sportlich hat sich Rot-Weiß Erfurt nach dem Abstieg aus der 3. Liga gefangen, belegt unter der Regie von Trainer und Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric in der Regionalliga Nordost den vierten Tabellenplatz. Wirtschaftlich hängt die Zukunft des Traditionsvereins allerdings – laut einer offiziellen Mitteilung des Klubs – „am seidenen Faden“.

Grund: Wie Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Volker Reinhardt bestätigte, zog ein Sponsor die avisierte Zusage über ein Darlehen „überraschend zurück“. Mit Hilfe dieses Geldes wollte Reinhardt den Spielbetrieb bei den Thüringern zumindest für die kommenden Wochen sichern, um für „aussichtsreiche Gespräche mit potenziellen Investoren“ Zeit zu gewinnen. Das gelang – zumindest bisher – nicht.

„Wenn in den kommenden Tagen dieses Darlehen nicht von anderer Seite gewährleistet wird, bin ich aus insolvenzrechtlichen Gründen gezwungen, den Spielbetrieb einzustellen“, teilte Insolvenzverwalter Reinhardt den Mitgliedern des Gläubigerausschusses sowie dem Aufsichtsrat mit. Beide Gremien tragen das weitere Vorgehen mit. „Ich gebe noch nicht auf und kämpfe weiter. Aber die Zeit wird knapp“, sagt Reinhardt.

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