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Galopp: Vesper spricht bei Sportausschuss des Bundestages vor

Deutscher Rennsport erstmals in der Historie bei dem Gremium zu Gast.
Eine Delegation des Galopper-Direktoriums um den Präsidenten und Ex-Politiker Dr. Michael Vesper (Foto) war jetzt beim Sportausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin zu Gast, um – erstmals in der Geschichte des deutschen Galopprennsports – dort einige Anliegen vorbringen zu können. Neben Vesper waren auch Geschäftsführer Jan Antony Vogel sowie Petra Bracht, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit, in die Hauptstadt gereist.

„Kontakte zur Politik braucht es auf allen Ebenen. Jede Rennbahn liegt ja zum Beispiel im Wahlkreis eines Bundestagsabgeordneten. Dessen Unterstützung ist essentiell“, wurde Michael Vesper zitiert.

Am Donnerstag veröffentlichte das Direktorium folgende Erklärung im Wortlaut:

„Am 7. November hatten Vertreter des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen die Gelegenheit, den Galopprennsport im Sportausschuss des Bundestages zu präsentieren. Dafür reisten der Präsident des Direktoriums, Dr. Michael Vesper, sowie der Geschäftsführer Jan Antony Vogel und die PR-Verantwortliche Dr. Petra Bracht nach Berlin.

In einer Präsentation stellte Dr. Vesper den deutschen Galopprennsport vor. Er schilderte die lange Tradition des Sports, nannte Daten und Fakten und erläuterte die Finanzierung der Leistungsprüfungen. Ein kurzes Video vermittelte zum Abschluss der Präsentation die Faszination des Galopprennsports. In der anschließenden intensiven Fragerunde, an der sich Ausschussmitglieder aus allen Fraktionen beteiligten, wurden Themen angesprochen wie die Attraktivitätssteigerung des Rennsports, der Tierschutz, die Dopingkontrollen, die Nachwuchsförderung und auch die Strukturreform des Verbandes.

Im Zusammenhang der Diskussion über die Finanzierung des Rennsports sprach Dr. Vesper auch die Problematik der Rennwettsteuer-Rückvergütung an und stellte die Lösung über eine Änderung des Rennwett- und Lotteriegesetzes vor. Der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Dieter Stier riet dazu, dieses Thema auch im Landwirtschafts-Ausschuss einmal vorzustellen.

Zum Thema Tierschutz versicherte Jan Vogel, dass es strenge Kontrollen im Rennsport gibt und ein regelmäßiger Kontakt zum Landwirtschaftsministerium besteht. Zudem findet ein Austausch mit dem Tierschutzbund statt, mit dem es noch in diesem Monat ein Gespräch in Köln geben wird.

Interessiert waren die Politiker auch an der Besucherstruktur bei Rennveranstaltungen und fragten nach, wie ein breites Publikum gewonnen werden kann. Vesper und Vogel erläuterten, dass Galopprennen keineswegs elitäre Veranstaltungen sind und der Nachmittag auf der Rennbahn längst zum Familienevent geworden ist.

Dr. Michael Vesper zieht eine positive Bilanz des Besuches in Berlin: „Es ist uns gelungen, unseren Sport in der Politik zu platzieren und die Bedeutung der Galopprennen als Leistungsprüfung in der Sportlandschaft zu vermitteln.“

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