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Ex-Paderborner Nick Proschwitz: „Bis zum Schluss ein heißer Tanz“

31-jähriger Mittelstürmer geht für SV Meppen in der 3. Liga auf Torejagd.


Zwei Einsätze in der englischen Premier League, 22 Partien in der belgischen Jupiler Pro League und 31 Spiele in der Schweizer Super League: Nick Proschwitz, neuer Stürmer beim Drittligisten SV Meppen, war während seiner Karriere schon in einigen der höchsten Spielklassen verschiedener Länder am Ball. Seit etwa drei Wochen steht der deutsche Zweitliga-Torschützenkönig der Spielzeit 2011/2012 (17 Saisontreffer für den SC Paderborn 07) beim Tabellenvorletzten der 3. Liga unter Vertrag. Dabei konnte er in drei Ligapartien und einem Verbandspokalspiel bereits insgesamt drei Treffer markieren. Der erhoffte Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenverbleib blieb allerdings noch aus.

Im DFB.de-Interview spricht Nick Proschwitz mit MSPW-Volontär Dominik Dittmar über seinen Wechsel zum SV Meppen, seine Torausbeute und die Erfahrungen im Ausland.

DFB.de: Sie stehen seit knapp drei Wochen beim SV Meppen unter Vertrag. Wie haben Sie sich im Emsland eingelebt, Herr Proschwitz?
Nick Proschwitz:
Super. Die Mannschaft hat mich herzlich aufgenommen, eine Wohnung habe ich auch schon gefunden. Ich fühle mich in Meppen sehr wohl.

DFB.de: Zuvor waren Sie drei Monate ohne Verein. Wie haben Sie diese Zeit überbrückt?
Proschwitz:
Ich habe viel individuell trainiert, bevor ich mich ab Ende September beim SV Meppen fit gehalten habe. Ich bin mit Daniel Vehring, dem Athletiktrainer und Physiotherapeuten des SVM, schon seit vielen Jahren befreundet. Ihn kenne ich bereits seit 2009 aus meiner Zeit beim FC Vaduz in Liechtenstein unter Trainer Pierre Littbarski.

DFB.de: Was hat den Ausschlag für den Wechsel zum SV Meppen gegeben?
Proschwitz:
Mir hat die Zusammenarbeit im Verein und mit dem Trainerteam vom ersten Moment an große Freude bereitet. Ich habe mich in der Mannschaft sofort wohl gefühlt. Es gab auch Angebote von anderen Vereinen. Beim SV Meppen hatte ich aber ein rundum gutes Gefühl.

DFB.de: Trotz Abstiegsgefahr haben Sie in Meppen einen Vertrag bis 2021 unterschrieben. Was stimmt Sie positiv, dass der Klassenverbleib gelingt?
Proschwitz:
Ich vertraue auf die Qualitäten der Mannschaft. Wir treten mit viel Leidenschaft auf und haben einen guten Zusammenhalt im Team. Fußballerisch müssen wir uns vor keinem Gegner verstecken. Wir arbeiten hart und konzentriert daran, dass sich das bald auch in den Ergebnissen und in der Tabelle niederschlägt.

DFB.de: Was hat gefehlt, um in den vergangenen drei Partien zumindest den ein oder anderen Zähler zu sammeln?
Proschwitz:
Jedes Spiel ist ein wenig anders verlaufen. Beim 0:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach hat unsere mangelhafte Chancenverwertung verhindert, dass wir etwas Zählbares mitnehmen. Bei den 1:2-Niederlagen gegen Preußen Münster und beim Halleschen FC waren die individuellen Fehler ausschlaggebend. Es ist mental nicht einfach, wenn man oft einem Rückstand hinterherlaufen muss. Das Selbstvertrauen nach einer Führung würde uns mal wieder guttun.

DFB.de: Wie ist Ihr Eindruck von der 3. Liga nach den ersten Spielen?
Proschwitz:
Es wird ehrlicher, körperbetonter Fußball gespielt. Junge Spieler können sich hier gut weiterentwickeln. Die Mannschaften liegen sehr eng beieinander. Entweder spielst du um den Aufstieg oder gegen den Abstieg. Ein wirkliches Mittelfeld gibt es nicht. Das wird bis zum Schluss ein heißer Tanz.

Das ganze Interview lesen Sie auf DFB.de.

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