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RWE-Trainer Karsten Neitzel: „Es geht nur gemeinsam“

Kein Verständnis für Pfiffe und Beleidigungen gegen eigene Spieler.
Karsten Neitzel (Foto), Trainer beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen, nutzte die Pressekonferenz vor dem Niederrheinpokal-Viertelfinale beim Oberligisten SC Union Nettetal am Samstag, 14.30 Uhr, (Vorbericht siehe hier) auch für einen flammenden Appell. „Es kann und darf nicht sein, dass RWE-Spieler bei Heimspielen teilweise Anfeindungen eigener Zuschauer ausgesetzt sind. Der große Teil der Fans steht hinter uns und unterstützt uns. Aber einige wenige vergreifen sich deutlich im Ton“, so Neitzel: „Wenn wir Erfolg haben wollen, geht es nur gemeinsam.“

So waren dem 50-jährigen Fußball-Lehrer am Rande der Partie gegen den SV Rödinghausen (2:0) unter anderem extreme Beleidigungen gegen langjährige RWE-Spieler wie Timo Brauer oder Kapitän Benjamin Baier sowie Pfiffe bei der Einwechslung von Mittelfeldspieler Nico Lucas auf den Magen geschlagen. „Bei aller berechtigten Kritik, dass wir zu wenig Punkte auf dem Konto haben: Die Jungs geben ihr Bestes, das Team arbeitet gut“, betont der Trainer.

Die Essener waren mit fünf Siegen aus den ersten sechs Spielen in die Saison gestartet, führten zu diesem Zeitpunkt die Tabelle an. Inzwischen belegt RWE Rang acht, Spitzenreiter FC Viktoria Köln ist zwölf Punkte entfernt. Zur zweitplatzierten U 23 von Borussia Dortmund fehlen allerdings nur vier Zähler. „Wir haben vor allem zu Hause sechs bis neun Punkte zu wenig geholt“, analysiert Karsten Neitzel: „Das ist unsere eigene Schuld, dafür machen wir niemanden verantwortlich. Dennoch: Wenn wir jetzt auch noch gegenseitig über uns herfallen, dann hilft das nur dem jeweiligen Gegner.“

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1 Kommentar

  1. Ist doch ganz einfach: Vorher denken und Spieler in Schwächephasen nicht einsetzen. Prävention hilft und erspart Ärger!

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