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Rot-Weiss Essen: Eigengewächs Nico Lucas kontert Kritiker

Mittelfeldspieler beim Einzug ins Pokal-Halbfinale mit guter Leistung.
Zumindest ein Etappenziel für die erste Saisonhälfte hat der West-Regionalligist Rot-Weiss Essen erreicht. „Wir wollten unbedingt im Niederrheinpokal überwintern“, so Trainer Karsten Neitzel. Nach dem letztlich ungefährdeten 3:0 beim Oberligisten SC Union Nettetal steht der Vorjahresfinalist erneut in der Runde der letzten vier Vereine. Die Qualifikation für den DFB-Pokal ist maximal noch zwei Schritte entfernt. Neben RWE haben auch Drittligist KFC Uerdingen 05 und Fünftligist 1. FC Monheim das Halbfinale erreicht. Hinzu kommt noch der Gewinner des Duells zwischen Oberliga-Spitzenreiter VfB Homberg und Wuppertaler SV, das erst im nächsten Jahr ausgetragen wird.

Der WSV ist in der Liga der nächste RWE-Gegner (Sonntag, 14 Uhr), ehe es vor der Winterpause noch gegen den 1. FC Kaan-Marienborn (8. Dezember) und zur U 21 des 1. FC Köln (15. Dezember) geht. „Bei uns denkt noch keiner an den Weihnachtsmann. Wir wollen möglichst die maximale Punktausbeute, um uns in der Tabelle deutlich zu verbessern“, gibt Neitzel im Gespräch mit dem Fach-Magazin „kicker“ und MSPW eine klare Marschroute vor: „Dass es möglich ist, haben wir in der Hinserie gezeigt.“ Da wurden alle drei Duelle gewonnen.

Offenbar nicht ungehört blieb Neitzels Appell an einen kleinen Teil der Anhänger, die sich in den letzten Wochen mehrfach zu Beleidigungen und Anfeindungen gegen eigene Spieler (unter anderem Nico Lucas, Timo Brauer und Kapitän Benjamin Baier) hatten hinreißen lassen. Der RWE-Trainer forderte mehr Respekt ein. „Ich denke, meine Worte sind vernünftig angekommen. Die Resonanz war überwiegend positiv“, so Neitzel: „Schließlich geht es allen Beteiligten darum, dass RWE erfolgreich ist.“ In Nettetal zeigte Eigengewächs Nico Lucas (Foto), der besonders in der Kritik stand, eine gute Leistung. Timo Brauer verwandelte den Foulelfmeter zur wichtigen 1:0-Führung.

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