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Bundespolizei zieht recht positives Fazit: „Ruhiges Revierderby“

Drei Personen in Gewahrsam genommen – Einige Strafverfahren eingeleitet.
Aus Sicht der Bundespolizei verliefen An- und Abreise zum Derby in der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund (1:2) vergleichsweise „ruhig“.

Die Pressemitteilung der Bundespolizei im Wortlaut:

„Während es in der Anreisephase, bis auf die Verwendung von Pyrotechnik, zu keinen größeren Vorkommnissen kam, gestaltete sich die Abreise der Fans schwieriger. Auf Grund einer Sperrung des Duisburger Hauptbahnhofs kam es zu erheblichen Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Dies führte in der Folge dazu, dass zahlreiche Verbindungen in Richtung Duisburg und in das Rheinland ausfielen oder umgeleitet werden mussten.

Die beiden zusätzlichen Züge von Gelsenkirchen nach Dortmund waren davon nicht betroffen. Während der erste Zug ohne Probleme den Gelsenkirchener Hauptbahnhof verließ, wurde beim zweiten Zug die Notbremse gezogen. Hierdurch verzögerte sich die Abfahrt um 15 Minuten. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Nothilfe-Einrichtungen ein.

Außerdem kam es auf mehreren Bahnsteigen zu verbalen Provokationen zwischen Schalker und Dortmunder Fans. Körperliche Auseinandersetzungen konnten nur durch konsequente Fantrennung durch die Bundespolizei auf den Bahnsteigen und im Personentunnel verhindert werden. Aufgrund des aggressiven Verhaltens mussten mehrere Züge durch Einsatzkräfte begleitet werden.

Insgesamt drei Personen wurden in Gewahrsam genommen, als diese aus einer vermummten Personengruppe heraus Dortmunder Fans angreifen wollten. Dabei wurden bei den Schalker Anhängern Schutzbewaffnung (Zahnschutz, Vermummungsgegenstände) sichergestellt.

In der S-Bahn 2 kam es zu einer Sachbeschädigung, nachdem ein Schalker Fan dort die Deckenverkleidung zerstörte. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

Insgesamt leitete die Bundespolizei mehrere Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Verstößen gegen das Sprengstoff- und  Versammlungsgesetz und Missbrauch von Nothilfe-Einrichtungen ein.

Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei war das 153. Revierderby eines der ruhigeren, jedoch mit „Ecken und Kanten“, bilanzierte der Einsatzleiter der Bundespolizei, Sven Srol.“

Quelle: Bundespolizei-Direktion St. Augustin (ots)

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