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Herne-Trainer Knappmann im Interview: „War ein Mega-Egoist“

37-jähriger Ex-Stürmer seit 2015 Trainer beim Traditionsverein SC Westfalia.
Die Bezeichnung „Wandervogel“ hatte sich Christian Knappmann, Trainer des Traditionsvereins SC Westfalia Herne in der Oberliga Westfalen, als Spieler redlich verdient. Für nicht weniger als 19 Vereine spielte der inzwischen 37 Jahre alte 1,95 Meter-Hüne mit dem markanten Glatzkopf in 16 Jahren. Meist hielt es ihn nicht länger als eineinhalb Jahre bei einem Verein. Wenn überhaupt. In Herne ist „Knappi“ nun aber schon seit mehr als drei Jahren – zunächst als Spieler, dann als Trainer. Knappmann führte die Westfalia als Westfalenliga-Meister in die Oberliga und in der Aufstiegssaison auf Rang neun. Aktuell muss Herne aber zittern. Nach nur einem Sieg aus den ersten 14 Spielen steht ein Abstiegsplatz zu Buche. Trainer Knappmann genießt dennoch das Vertrauen des Klubs. Zuletzt ging es mit drei Siegen in Serie auch deutlich aufwärts, ehe die Westfalia am Samstag beim souveränen Spitzenreiter FC Schalke 04 U 23 erstmals wieder unterlag (1:3).

Im Interview mit FUSSBALL.DE spricht Christian Knappmann mit MSPW-Redakteur Thomas Palapies-Ziehn über seine recht ungewöhnliche Spielerkarriere, einen Täter, der zum Freund wurde, sowie seine diplomatischen Fähigkeiten.

FUSSBALL.DE: Seit Saisonbeginn permanent auf einem Abstiegsplatz, von den ersten 14 Spielen nur eines gewonnen: Warum sind Sie noch im Amt, Herr Knappmann?
Christian Knappmann:
Bei der Westfalia gab es kein Grübeln. Ich denke, dass die Verantwortlichen auf meine bisherige – durchaus erfolgreiche – Amtszeit zurückgeblickt und festgestellt haben, dass ich irgendetwas dann doch können muss. Außerdem waren und sind wir alle von unserem Kader überzeugt. Das große Problem war, dass uns phasenweise ein Dutzend Spieler verletzt weggebrochen ist.

Als Spieler standen Sie in 16 Jahren bei 19 Vereinen unter Vertrag. Wo lagen die Gründe für die vielen Wechsel?
Knappmann:
Ganz ehrlich: Ich war ein Mega-Egoist und nie der große Teamplayer. Das kann ich im Nachgang meiner Laufbahn so sagen. Ich bin nicht stolz darauf. Doch als Spieler war ich immer sehr schnell unzufrieden, wenn ich nicht gespielt habe. Dann habe ich meist unmittelbar das Weite gesucht. Ich hätte mir mehr Willensstärke gewünscht.

Das ganze Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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