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Ex-Essener Erkenbrecher: „Unmögliches schaffen“

64-jähriger Fußball-Lehrer soll Nord-Klub Lupo Martini Wolfsburg retten.
Seit weit mehr als 30 Jahren ist Uwe Erkenbrecher (Foto) im Trainergeschäft tätig. Rund 20 Vereine in Deutschland, im Iran, in Indonesien und in Estland hat der 64-jährige Fußball-Lehrer aus Delmenhorst (Niedersachsen) bereits betreut. Dazu zählen unter anderem Rot-Weiss Essen, der VfB Lübeck und der VfL Wolfsburg. Auch jetzt arbeitet der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler und Bundesligaprofi wieder in der Autostadt – allerdings nicht für den VfL, sondern für den benachbarten Aufsteiger USI Lupo Martini Wolfsburg in der Regionalliga Nord. „Erke“ soll den von italienischen Einwanderern gegründeten Klub, der nach der ersten Saisonhälfte Tabellenvorletzter ist, mit seiner langjährigen Trainererfahrung noch zum Klassenverbleib führen.

Im Interview mit FUSSBALL.DE spricht Uwe Erkenbrecher über die prekäre Ausgangslage vor Beginn der zweiten Saisonhälfte, Umstrukturierungen im Kader, seine Zukunft als Trainer und seine ebenso fußballbegeisterten Söhne.

FUSSBALL.DE: Nachdem Sie zuletzt drei Monate als Sportlicher Leiter des Landesligisten TSC Vahdet Braunschweig in der 6. Liga gearbeitet hatten, sind Sie jetzt neuer Trainer von USI Lupo Martini Wolfsburg. Wie kam es zum Engagement beim abstiegsbedrohten Liganeuling in der Nord-Staffel, Herr Erkenbrecher?

Uwe Erkenbrecher: Ich hatte gute Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen, die mit mir als Trainer die sportliche Wende schaffen möchten. Wir haben uns erst einmal auf eine Zusammenarbeit bis zum Saisonende geeinigt. Der Wechsel vom TSC Vahdet Braunschweig nach Wolfsburg war absolut unproblematisch, weil ich dort ohne Vertrag gearbeitet habe. Es war abgesprochen, dass ich erst einmal bis Dezember bleibe und gehen kann, wenn ich im Trainerbereich ein interessantes Angebot erhalten sollte.

FUSSBALL.DE: Ihre neue Mannschaft ist Tabellenvorletzter, nach 22 Spieltagen stehen gerade einmal 14 Punkte zu Buche. Wie bewerten Sie die Chancen auf eine erfolgreiche Aufholjagd?

Erkenbrecher: Dass es sehr schwierig wird, ist uns im Verein allen bewusst. Aber noch sind zwölf Begegnungen zu absolvieren und wir werden alles in die Waagschale werfen, um das Unmögliche möglich zu machen und den Klassenverbleib zu realisieren. Ob es am Ende reicht, wird vermutlich auch davon abhängen, welche Vereine aus der 3. Liga absteigen und ob der Nord-Meister aufsteigt. Aber das können wir nicht beeinflussen. Deshalb konzentrieren wir uns nur auf unsere eigenen Leistungen. Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen und dann schauen, was am Ende dabei herauskommt.

FUSSBALL.DE: Sie krempeln das Team gerade gehörig um. Es gab bereits jeweils vier Zu- und Abgänge. Sind die Transferplanungen abgeschlossen oder wird in den nächsten Tagen noch mehr passieren?

Erkenbrecher: Die Kaderplanung ist definitiv noch nicht abgeschlossen. Wir wollen noch drei bis vier Spieler verpflichten, die uns verstärken. Vor allem in der Defensive und im zentralen Mittelfeld haben wir noch Bedarf. Wichtig ist aber, dass wir bei der Suche nach neuen Spielern Geduld aufbringen. Noch sind mehr als zwei Wochen Zeit, um die richtigen Spieler zu uns zu lotsen.

Das komplette Interview mit Uwe Erkenbrecher lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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