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Sportjournalist Harald Landefeld jetzt 93 Jahre jung

Essener arbeitete für „Sportbeobachter“, „Fußball-Woche“ und „kicker“.
Es gibt unter den Sportjournalisten nicht mehr so viele, die beruflich dabei waren, als die deutsche Fußballnationalmannschaft unter Sepp Herberger durch einen 3:2-Sieg gegen Ungarn 1954 im Berner Wankdorf-Stadion sensationell Weltmeister wurde. Damals als Reporter auf der Tribüne: Harald Landefeld (Foto) aus Essen. Am Sonntag (20. Januar) wurde der rüstige „Oldie“ 93 Jahre jung.

Landefeld war unter anderem Chef beim „Sportbeobachter“. Das war die Sportzeitung, die man schon etwa 20 Minuten nach Spielschluss druckfrisch an den Bahnhöfen im Ruhrgebiet bekommen konnte. Damit das auch klappte, bestanden die Berichte meistens zu 70 bis 80 Prozent aus Analysen der ersten Halbzeit. Der Rest wurde dann während der letzten Spielminuten angehängt. Und ab ging es mit den Texten in die Redaktionsaufnahme, wo Landesfelds Frau sie sofort aufnahm und an die Druckerei weiterreichte. Der „Sportbeobachter“ – damals ein technisches „Wunder“. Später arbeitete Landefeld auch in leitenden Positionen bei der „Fußball-Woche“ und beim „kicker-Sportmagazin“.

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