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Traben MG: Bahn-Champion Michael Nimczyk fehlt bei Ehrung

Deutscher Meister ist am Samstag gleichzeitig in Paris-Vincennes engagiert.


Bevor am Samstag Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach ab 15.30 Uhr zu seinem Heimspiel gegen den FC Augsburg antritt, findet auf der benachbarten Gladbacher Trabrennbahn ab 12.30 Uhr die zweite Rennveranstaltung des Jahres mit sieben Prüfungen statt. Ganz unter dem Motto „Der Tag der Champions“ werden dabei auch die erfolgreichsten Aktiven und Pferde der abgeschlossenen Saison 2018 geehrt.

„Sie haben es verdient, auch dafür gewürdigt zu werden, dass sie bei Wind und Wetter – im Sommer wie im Winter – bei uns antreten“, sagt der Rennvereins-Vorsitzende Elmar Esser, der jedoch auf einen Champion verzichten muss. „Ausgerechnet unser Bahn-Champion und Deutscher Meister Michael Nimczyk ist nicht vor Ort. Er ist gleichzeitig in Paris aktiv“, so Esser. Tatsächlich ist der Willicher am wichtigsten europäischen Traber-Wochenende in der französischen Hauptstadt engagiert, wo seit 1920 jeweils am letzten Januar-Sonntag auf der berühmten Rennbahn in Vincennes der Prix d’Amerique ausgetragen wird. Im Millionen-Rennen auf dem Plateau de Gravelle wird Michael Nimczyk (Foto) zwar nicht im Sulky zu sehen sein, dafür aber am Samstag und am Montag.

Während der Prix d’Amérique auf einer 2.700 Meter langen Strecke ausgetragen wird, müssen die Pferde am Samstag „nur“ 2.100 Meter zurücklegen, was in etwa zwei Runden auf dem Gladbacher Oval entspricht. Trainer-Champion Wolfgang Nimczyk (Willich) schickt einige Pferde ins Rennen und wird als erfolgreichster Trainer der Saison 2018 an der Niers ebenfalls geehrt. Er setzt im zweiten Rennen auf die Stute Only You, die vom Gladbacher Amateurchampion Thomas Maassen gesteuert wird. Auch der Gastronom aus Willich-Schiefbahn darf sich auf seine Ehrung als erfolgreichster „Hobbyfahrer“ freuen, hat jedoch auch mit Only You gute Karten für eine Fahrt zur Siegerehrung. Heras Traum (Julia Knoch/Dülmen) dürfte als ehemalige Seriensiegerin Konkurrentin Nummer eins sein.

In der dritten Tagesprüfung gibt es ein Wiedersehen mit Edwin Hornline. Das Paradepferd der Belgierin Gaby Hendrickx hat an der Niers im Vorjahr vier Rennen gewonnen, scheint aber aktuell nach drei Disqualifikationen nicht mehr in Form zu sein. Nun soll Edwin Hornline beim erneuten Auftritt in Mönchengladbach das Gegenteil beweisen.

Foto-Quelle: MG-Press/Sabine Sexauer

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