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KFC Uerdingen 05 trennt sich von Trainer Stefan Krämer

Verein nennt „unterschiedliche Auffassungen“ als Begründung.


Stefan Krämer (Foto) ist nicht mehr Trainer beim Drittligisten KFC Uerdingen 05. Der Liganeuling, der nach 21 Spieltagen mit 37 Punkten zwei Zähler von einem Aufstiegsplatz entfernt ist, gab die Freistellung nur einen Tag nach der 0:3-Heimniederlage gegen die Würzburger Kickers im ersten Punktspiel nach der Winterpause bekannt.

„Wir hatten zuletzt leider zu oft unterschiedliche Vorstellungen und Sichtweisen“, sagt KFC-Präsident Mikhail Ponomarev zu den Gründen für die Entscheidung. Zu einem möglichen Nachfolger wollte der Verein noch keine Stellung nehmen.

Der 51-jährige Fußball-Lehrer Krämer, der zuvor schon bei Arminia Bielefeld (Aufstieg in die 2. Bundesliga), beim FC Energie Cottbus und bei Rot-Weiß Erfurt in der 3. Liga tätig war, hatte den ehemaligen Bundesligisten KFC Uerdingen 05 am 15. März 2018 in der Regionalliga West übernommen. Mit seiner Serie von 13 Siegen und einem Unentschieden führte er den DFB-Pokalsieger von 1985 erst zur Meisterschaft und dann auch zum Aufstieg in die 3. Liga.

Das 0:3 gegen Würzburg war für Stefan Krämer sein 200. Spiel als Trainer in der 3. Liga. Es war dabei die 65. Niederlage in der dritthöchsten deutschen Spielklasse (bei 86 Siegen und 49 Unentschieden). In der Rangliste der erfahrensten Drittliga-Trainer rangiert Krämer auf dem dritten Platz. Nur Rekordtrainer Peter Vollmann (zuletzt VfR Aalen) mit 237 Partien und Pavel Dotchev (während der Winterpause beim FC Hansa Rostock beurlaubt) mit 210 Begegnungen saßen noch häufiger in der 3. Liga auf der Bank.

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