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Regionalliga Nordost: Spielbetrieb bei Viktoria Berlin gesichert

Zwischenfinanzierung stellt Fortbestand der ersten Mannschaft sicher.


Aufatmen beim Nordost-Regionalligisten FC Viktoria 1889 Berlin! Der vorläufige Insolvenzverwalter Prof. Dr. Torsten Martini konnte gemeinsam mit dem Vorstand des Vereins eine Zwischenfinanzierung für den Fortbestand der ersten Herrenmannschaft sicherstellen. Damit kann die Viktoria den Spielbetrieb in der Nordost-Staffel fortsetzen.

Am 13. Dezember hatte der Vorstand des FC Viktoria nach vertraglich zugesagten, jedoch ausgebliebenen Zahlungen einer chinesischen Investorengruppe beim Amtsgericht Charlottenburg einen Insolvenzantrag gestellt. Seitdem wurde an einer Lösung gearbeitet. Entscheidend waren laut Vereinsangaben jetzt Gespräche mit einer inländischen Investorengruppe, die intensiv in den letzten Wochen fortgeführt werden konnten. Der bereits begonnene Prozess der Ausgliederung des Profibereichs, der zur langfristigen Sicherstellung des Spielbetriebs dienen soll, wird im Insolvenzverfahren fortgesetzt.

„Der Spielbetrieb ist gesichert. Das war das große Ziel, das wir in der Kürze der Zeit gut hinbekommen haben. Nun geht es für mich darum, den Verein gemeinsam mit Vorstand, Mitarbeitern, Spielern und Mitgliedern langfristig wieder auf einen gesunden Weg zu bringen“, sagt Insolvenzverwalter Martini.

Viktoria-Trainer Jörg Goslar wird allerdings mit einem stark veränderten Kader in die Restrunde starten. Die Innenverteidiger Thomas Konrad (jetzt VfL Osnabrück) und Christopher Menz (Eintracht Braunschweig), Angreifer Petar Sliskovic (VfR Aalen), Rechtsverteidiger Andreas Scheidl (SV Wacker Burghausen) sowie Mittelfeldspieler Eren Basaran (CFC Hertha 06) und Linksverteidiger Jonas Techie-Menson (FSV Optik Rathenow) haben den Verein in der Winterpause verlassen.

Außerdem hat der Insolvenzantrag zur Folge, dass der Viktoria laut DFB- und Verbandsstatuten neun Punkte abgezogen werden müssen. Der Vorsprung vor einem sicheren Nichtabstiegsplatz schrumpft damit auf zwei Zähler.

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