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2:0! Münster gelingt Revanche für Meisterschaftsfinale von 1951

SC Preußen setzt sich auch im Rückspiel gegen 1. FC Kaiserslautern durch.


Beim Heimspiel des Drittligisten SC Preußen Münster gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:0) kam es am Freitagabend zur Neuauflage des Endspiels um die Deutsche Meisterschaft von 1951. Damals hatten sich die „Roten Teufel“ aus der Pfalz um ihren legendären Weltmeister-Kapitän Fritz Walter im Berliner Olympiastadion gegen die Preußen 2:1 durchgesetzt.

Dabei waren die Münsteraner durch Vereinslegende Felix „Fiffi“ Gerritzen zunächst sogar in Führung gegangen. Der FCK hatte nach einem Doppelpack von Fritz Walters Bruder Ottmar, ebenfalls ein späterer WM-Held von 1954, aber doch noch das bessere Ende für sich.

Seit diesem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte des SC Preußen gab es nicht mehr allzu viele Vergleiche zwischen beiden Klubs. Münsters 2:1-Auswärtssieg im Hinspiel dieser Drittliga-Spielzeit am Betzenberg war das erste Aufeinandertreffen beider Vereine in einem Pflichtspiel seit der Bundesliga-Gründungssaison 1963/1964 (0:0 und 1:0).

Auch vor eigenem Publikum behielt Münster nun die Oberhand, landete vor 10.008 Zuschauern den zehnten Saisonsieg im 22. Spiel. Linksverteidiger Niklas Heidemann (22.), der sein erstes Drittliga-Tor überhaupt erzielte, und Angreifer Cyrill Akono (44.) ließen die Preußen-Fans jubeln. Die Gastgeber beendeten ihre Negativserie von fünf Partien ohne Sieg und verkürzten den Rückstand zu einem Aufstiegsplatz zumindest über Nacht auf sechs Punkte.

Zu unschönen Szenen kam es in der Schlussphase, als FCK-Anhänger in ihrem Block eine vor Jahren entwendete Preußen-Fahne zeigten und zerrissen. Einige Münsteraner Zuschauer stürmten auf den Platz, so dass die Polizei eingreifen und die Partie für etwa fünf Minuten unterbrochen werden musste.

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