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SV Lippstadt 08: Telefon steht nicht mehr still

Aufsteiger nach angekündigtem Berlinski-Abschied auf Trainersuche.
Zum Saisonende ist Schluss: Aufstiegstrainer Daniel Berlinski (seit Oktober 2017 im Amt) wird den West-Regionalligisten SV Lippstadt 08 verlassen. „Wir haben in kurzer Zeit den maximalen Erfolg herausgeholt und viele junge Spieler auf ein sehr gutes Niveau gebracht“, so Berlinski im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker und MSPW. „Vom zwölften Platz aus haben wir in der Oberliga noch die Spitzenposition erobert und uns als Aufsteiger mit Platz 13 eine gute Ausgangslage für den Klassenverbleib in der Regionalliga geschaffen. Mehr ist in nächster Zeit aber mit dem Lippstädter Umfeld nicht möglich. Daher möchte ich mich einer neuen Herausforderung stellen“, erklärt der ehrgeizige Sauerländer, der in wenigen Tagen 33 Jahre wird und im März die Prüfungen zur Trainer-A-Lizenz absolviert.

Bei einem neuen Klub hat Berlinski noch nicht unterschrieben, macht aber kein Geheimnis daraus, möglichst bald hauptamtlich arbeiten zu wollen. Lippstadt könnte dabei erneut ein gutes Sprungbrett sein. Mit Daniel Farke schaffte ein Vorgänger von Berlinski über die Station bei der U 23 von Borussia Dortmund den Sprung nach England zu Norwich City, ist dort als Tabellenführer der 2. Liga auf Premier League-Kurs.

Bei Lippstadts Sport-Chef Dirk Brökelmann (Foto) steht seit Bekanntwerden der baldigen Trennung von Trainer Berlinski das Handy nicht mehr still. „Die Nachrichten und Anrufe habe ich aufgehört zu zählen“, so der 45-Jährige gegenüber kicker und MSPW. „Man merkt, dass der SV Lippstadt 08 eine interessante Adresse ist und wir in der Hinrunde positiv aufgefallen sind.“

Beim Nachfolger-Profil hat Brökelmann klare Vorstellungen: „Der neue Trainer muss Spaß daran haben, junge Spieler in die Mannschaft einzubauen und viel Wert auf ballbesitz-orientierten Fußball legen.“ Zunächst einmal gilt der Fokus aber den letzten Tagen der Vorbereitung auf die Restrunde. „Wir wollen Daniel mit dem Klassenverbleib den Abschied bereiten, den er sich verdient hat“, so Brökelmann.

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