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Ex-Aachener Bornemann und Trainer Köllner in Nürnberg freigestellt

Ex-Kölner Boris Schommers leitet Training interimsweise.
Andreas Bornemann (Foto), von Januar bis November 2009 Sportlicher Leiter bei Alemannia Aachen, ist nicht länger Sport-Vorstand beim Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Der 47-Jährige wurde freigestellt. Bornemann war seit Ende September 2015 beim „Club“ tätig und hatte die Franken im letzten Sommer zurück in die Bundesliga geführt.

„Vor allem der enttäuschende Auftritt beim 0:1 im Pokalspiel beim Hamburger SV hat uns schwer getroffen. Dieses Spiel, gepaart mit der sportlichen Durststrecke in der Liga von 15 Begegnungen ohne Sieg, machte uns klar, dass wir als Gremium noch einmal einen genauen Blick auf die aktuelle Lage werfen und die momentane Situation erneut eingehend analysieren müssen“, heißt es in einer Stellungnahme des Aufsichtsrates.

„Wir sind uns bewusst darüber, dass die wirtschaftliche und sportliche Konsolidierung des 1. FCN über allem stehen muss. Doch gerade die sportlichen Ziele sehen wir durch die jüngsten Ereignisse und Ergebnisse stark gefährdet. Aus diesem Grund haben wir uns als Gremium dazu entschlossen, den bisherigen Sportvorstand Andreas Bornemann von seinem Amt zu entbinden. Leider konnten wir uns mit ihm nicht auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft, gerade auch in Bezug auf das Cheftraineramt, verständigen.“

Bornemann galt als Fürsprecher von Trainer Michael Köllner, der wenige Stunden später ebenfalls freigestellt wurde. Interimsweise werden der bisherige Co-Trainer Boris Schommers, der zwischen 2013 und 2017 U 19-Trainer beim 1. FC Köln war, sowie Nürnbergs U 17-Trainer und Vereinslegende Marek Mintal die Mannschaft betreuen. Das Duo wird auch voraussichtlich am Montag, 20.30 Uhr, im Heimspiel gegen Tabellenführer Borussia Dortmund auf der Bank sitzen.

„Unsere Aufgabe ist es nun, mit aller Sorgfalt einen Sportvorstand zu finden, der künftig die Verantwortung für den sportlichen Bereich tragen wird und dessen erste Aufgabe es sein wird, einen passenden Trainer für den 1. FC Nürnberg zu finden“, so Aufsichtsrats-Sprecher Thomas Grethlein.

Mit zwölf Punkten nach 21 Spielen belegt der 1. FC Nürnberg den letzten Rang. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt sechs Zähler.

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