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Bochums Tim Hoogland: „Nicht selbst zerfleischen“

VfL kassierte beim FC Ingolstadt (1:2) die dritte Niederlage in Serie.
Tim Hoogland (Foto) vom Fußball-Zweitligisten VfL Bochum fand nach dem 1:2 beim abstiegsbedrohten FC Ingolstadt 04, der dritten Niederlage in Serie, klare Worte: „Im Moment sind wir dabei, das, was wir uns in der Hinrunde aufgebaut haben, über den Haufen zu werfen. Wir bewegen uns gerade in einer Spirale, die nach unten zeigt. Es ist schade, dass man wieder 0:2 hinten liegen muss, um wenigstens Einsatzbereitschaft und Wille zu zeigen, wie wir es in Halbzeit zwei gemacht haben. Diese Tugenden sollten überall und ständig verkörpert werden“, so der 33-Jährige. „Wir müssen schauen, dass wir gradliniger spielen und uns über einfache Dinge die Sicherheit zurückholen.“

Dem Innenverteidiger stieß auch das Verhalten einiger Anhänger auf, die Bochums Torhüter Manuel Riemann, der beim Treffer zum 0:2 nicht gut ausgesehen hatten, beleidigt haben sollen. „Die Fans dürfen sauer sein, sie dürfen uns auspfeifen, sie dürfen uns kritisieren. Was aber von einigen Anhängern gegenüber einem unserer Spieler passiert ist, dulde ich so nicht. Bitte, lasst doch die Dinge, die unter die Gürtellinie gehen. Wir haben es nicht nötig, dass wir uns jetzt selbst zerfleischen“, so Hoogland. „Wir wissen selber, dass wir unsere Sache gerade nicht gut machen. Aber Beleidigungen unter der Gürtellinie helfen keinem. Die Fans haben uns wieder zahlreich unterstützt, worüber ich sehr froh und worauf ich stolz bin. Aber es darf nicht passieren, dass Spieler so angegriffen werden.“

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