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Lippstadts Berlinski: „30-Punkte-Marke im Blick“

Scheidender Trainer will sich mit Klassenverbleib verabschieden.
Die „Abschiedstour“ von Daniel Berlinski (Foto) als Trainer des SV Lippstadt 08 hätte – zumindest vom Ergebnis her – besser kaum beginnen können. Die Mannschaft des 33-Jährigen, der seinen Vertrag nicht verlängert und sich zur kommenden Saison einer neuen Herausforderung suchen will, setzte sich im Duell mit der U 21 des 1. FC Köln, einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, 1:0 durch und beendete damit zum Restrundenauftakt eine Serie von vier Niederlagen. „Der Erfolg war sehr wichtig für das Selbstvertrauen“, lautete das Fazit von Berlinski.

Der Weg zum siebten Saisonsieg im 20. Saisonspiel war für den Aufsteiger aus Lippstadt allerdings ein hartes Stück Arbeit. Zu Beginn agierte der SVL zu passiv. Der Vorletzte aus Köln erarbeitete sich so ein Übergewicht und scheiterte gleich zweimal an der Latte. „Unsere Ausrichtung war nicht optimal“, so Berlinski im kicker– und MSPW-Gespräch. „Wir haben dann auf unser bewährtes Angriffspressing umgeschaltet und damit wurde es auch besser.“ Der entscheidende Treffer durch Gerrit Kaiser (65.) fiel nach einem Eckball. Berlinski: „Unter dem Strich haben wir es im Kollektiv gut gelöst. Man merkt, dass die Akkus nach der Winterpause wieder aufgeladen sind. Ganz bei 100 Prozent sehe ich uns aber nicht. Das wird wohl noch ein bis zwei Wochen dauern.“

Die Gefahrenzone ließen die Lippstädter sieben Punkte hinter sich. Der Vorsprung auf die Kölner vergrößerte sich sogar auf zehn Zähler. Der Blick von Berlinski geht nun auf das kommende Wochenende. Am Samstag gastiert der SVL beim neuformierten Schlusslicht TV Herkenrath 09, das Berlinski beim 0:2 in Essen beobachtete. „Unser Ziel ist es, gleich nachzulegen und mit einem Sieg die Marke von 30 Punkten zu knacken.“

Gegen die in der Winterpause wegen finanzieller Zwänge fast rundum erneuerte Herkenrather Mannschaft erwartet Berlinski ein „Geduldspiel. Im Spiel gegen den Ball ist der TVH extrem unangenehm.“ Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Sven Köhler. Der Defensivspieler musste gegen Köln wegen einer Einblutung im Oberschenkel ausgewechselt werden.

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