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Galopp Neuss: Rebecca Danz schnappt sich begehrte Perlenkette

Dritter Platz im letzten Wertungslauf reicht für Gesamtsieg.


Bei der Veranstaltung am Sonntag auf der Galopprennbahn in Neuss stand der dritte und abschließende Wertungslauf um die begehrte Perlenkette im Mittelpunkt. In der fünften Tagesprüfung fiel die Entscheidung darüber, wer das Schmuckstück erhält. Die Kette geht an die Oberhausenerin Rebecca Danz (Foto), die auf der Rennbahn in Mülheim beschäftigt ist. Ihr reichte im letzten Wertungslauf ein dritter Platz zum Gesamtsieg. Mit 14 Punkten sicherte sie sich Rang eins.

Olga Laznovska (Dormagen) kam im Rennen auf den zweiten Platz und steht in der Gesamtwertung bei zwölf Zählern. Die in Iffezheim tätige Schweizerin Sibylle Vogt blieb im entscheidenden Rennen unplatziert und kommt ebenfalls auf zwölf Punkte.

Den Sieg im dritten Wertungslauf sicherte sich überraschend Eva-Maria Geisler (Iffezheim) mit dem 269:10-Außenseiter Bacchus Danon. In das Rennen um die Perlenkette konnte sie dennoch nicht mehr eingreifen, weil sie zuvor noch keinen Punkt geholt hatte.

16. Volltreffer für Grewes Seriensieger Wisperwind

Selbst ein Mega-Gewicht von 74 Kilo konnte den Seriensieger Wisperwind auf der Bahn am Hessentor nicht stoppen. Der von Henk Grewe in Köln für Moritz Honig und Sebastian J. Weiss betreute siebenjährige Wallach ist einfach nicht aufzuhalten. Im abschließenden Rennen über 2.300 Meter gelang ihm beim 32. Starts der 16. Sieg. An der letzten Ecke gab sein Reiter Gijs Snijders das Zeichen zum Aufbruch und löste mit dem 28:10-Favoriten den bis dahin führenden Cassilero an der Spitze ab und eroberte noch einen klaren Vorsprung. Camberwell stand früh als Dritter fest.

Das „Höhentraining“ beim Meeting im Schweizer Wintersport-Mekka St. Moritz hatte bei dem Schimmel Epako den gewünschten Effekt: Im einleitenden 2.300 Meter-Handicap kam der von Peter Schiergen in Köln trainierte Hengst auf seiner Lieblingsbahn zu einem knappen, aber sicheren Sieg, wobei er ganz zuletzt noch den an der Spitze bestens standhaltenden Knightsbridge Liam verdrängte. Der 25-jährige Reiter Riccardo Mela feierte seinen ersten Erfolg hierzulande. Marlot, und damit ein weiterer Gast aus den Niederlanden, schob sich spät auf Platz drei, vorbei an der lange mitmischenden Russian Eria, die noch eine Störung hinnehmen musste.

Mario Hofers Landkönig: Erster Erfolg als Wallach

Wenn ein Pferd zum Wallach befördert wird, kann sich das auch auf die Einsatzfreude im Rennen positiv bemerkbar machen. Der von Mario Hofer in Krefeld vorbereitete Landkönig (27:10) stand schon 2018 oft vor einem Sieg, doch erst jetzt sollte es im neuen Status klappen. In einem 1.900 Meter-Rennen war dem von Alexander Pietsch (Bonn) noptimal eingesetzten Endspurt des Mitfavoriten kein Gegner mehr gewachsen. Damanda’s Dream und Aufsteiger schoben sich noch auf die Plätze zwei und drei, während der stark gewettete England-Import Guardsman an der Spitze deutlich nachließ.

Auch für die Neusser Trainingszentrale gab es ein Erfolgserlebnis, denn der von Axel Kleinkorres vor Ort trainierte Rich Roofer (4,2:1) ließ sich erneut nicht stoppen und bekam den führenden Naqdy sowie Log In in einer Prüfung über 1.500 Meter problemlos in den Griff.

Weißmeier-Zweierwette im Rennen für Hindernispferde

Eine echte Zuschauattraktion war das erste Neusser Rennen für Hindernispferde über weite 3.200 Meter. Hier gab es eine Zweierwette der von Regine Weißmeier in Sonsbeck trainierten Pferde. Leomar (69:10) legte mit Lukas Delozier gegen Deduce immer wieder entscheidend zu, während sich weit zurück Tapering Platz drei vor Allez Y erkämpfte.

Grund zur Freude hatte auch die Weilerswister Besitzertrainerin Sarah Jane Hellier: Ihr siebenjähriger Wallach Lacato gewann bereits sein viertes Rennen in diesem Winter. In einem 1.500 Meter-Handicap servierte ihm Reiterin Liubov Grigorieva (32) erneut ein passendes Rennen und überspurtete die Konkurrenz mühelos zur Quote von 39:10. Hippocrene, Chicago Bere und Mississippi komplettierten die Viererwette, die 28.571:10 Euro zahlte.

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