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Borussia Dortmund-Berater Sammer: „70 Prozent reichen nicht“

FC Bayern München nach 5:1 in Gladbach jetzt punktgleich mit Dortmund.


Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund musste mit der 1:2-Niederlage beim FC Augsburg den nächsten Rücksschlag hinnehmen. Trotz des Comebacks von Nationalspieler und Kapitän Marco Reus nach überstandenem Muskelfaserriss ging der BVB zum zweiten Mal in dieser Saison leer aus (zuvor 1:2 bei Fortuna Düsseldorf). Ausgerechnet der Ex-Dortmunder Dong-Won Ji sorgte mit einem Doppelpack (24./68.) für die Niederlage der Borussia. Der eingewechselte Paco Alcacer (81.) konnte nur noch verkürzen.

Weil Titelverteidiger FC Bayern München am Samstagabend das Topspiel bei Borussia Mönchengladbach 5:1 (2:1) gewann, ist der Rekordmeister jetzt schon punktgleich mit dem BVB und ist nur noch wegen der um zwei Treffer schlechteren Tordifferenz hinter den Dortmundern Tabellenzweiter. Innerhalb weniger Wochen verspielten die Schwarz-Gelben einen Neun-Punkte-Vorsprung.

Die Stimmen von der BVB-Homepage:

Lucien Favre: „Wir hätten gewinnen können. Wir haben unsere Möglichkeiten, Tore zu schießen, nutzen sie aber nicht. Der Gegner hat praktisch keine Torchance, und am Ende verlieren wir 1:2. Jeder Fehler führt zum Tor. Das ist schade. Wir wollen immer gewinnen. Wir verlieren das Spiel total unnötig. Wir machen einen Fehler, 0:1. Aber wir müssen ruhig bleiben und dürfen keinen zweiten Fehler machen.“

Marco Reus: „Die Niederlage ist extrem bitter. Wir schießen uns selbst die Bälle rein durch zwei individuelle Fehler. Den Schuh müssen wir uns selbst anziehen, denn so leichtfertig dürfen wir die Bälle nicht hergeben und die Augsburger zum Toreschießen einladen. Wenn man viel Ballbesitz hat, ist es wichtig, in den richtigen Räumen zu sein. Dass Augsburg viel laufen wird, dass sie viel verschieben müssen, war klar.“

Roman Bürki: „Ich bin enttäuscht über die Art und Weise, wie wir wieder zwei Gegentore bekommen haben. Das war unnötig. Vorne hatten wir zu wenig Durchschlagskraft oder haben im Abschluss versagt, weil Kobel sehr gut gehalten hat. Wir bekommen im Moment sehr kuriose Tore, die eigentlich einfach zu verteidigen sind. Wir schaffen es aus irgendeinem Grund momentan nicht.“

Matthias Sammer (Foto): „Ein Remis wäre mindestens verdient gewesen. Das Spiel wird im Kopf entschieden, mehr im Kopf als in den Beinen. Man muss 90 bis 95 Prozent erreichen. 60 bis 70 Prozent reichen nicht.“

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