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Galopp Dortmund: Kein Gebot für Seriensieger Town Charter

Jeweils zwei Trainer- und Jockey-Treffer für Familie Weißmeier.
Der letzte Sieger der Wintersaison 2018/2019 im deutschen Galopprennsport heißt Kanonier. Der fünfjährige Wallach, trainiert von Bohumil Nedorestek (Hannover) und geritten von Jose Luis Silverio, gewann auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel am Sonntag eine Prüfung über 2.500 Meter vor Well’s Wonder und American Five. Die Siegquote betrug 81:10. Jetzt sind in Dortmund mehr als zwei Monate Pause, bevor es dann mit dem Sparkassen-Renntag an Christi Himmelfahrt am 30. Mai auf Rasen weitergeht.

Der letzte Sandbahn-Renntag hatte mit den schwierigen Witterungsbedingungen zu kämpfen. Ein heftiger Sturm hatte am Vortag das Dach der dritten Tribüne abgetragen. „Der Wind hat unter das Dach gepackt und es sprichwörtlich angehoben“, sagte Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke. „Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen.“ Ein Auto wurde allerdings stark beschädigt. Der Bereich um die Tribüne wurde weiträumig abgesperrt, die Wettannahme im Tribünen-Gebäude blieb geschlossen, doch der Renntag konnte stattfinden. „Die Aufräumarbeiten beginnen bereits am Montag“, so Tiedtke. „Wir hoffen, dass die Wettannahmestelle zum Ende der Woche bereits wieder geöffnet werden kann.“

Sportlich lief der finale Renntag dann aber einwandfrei ab – trotz Regen und teilweise stürmischen Wind. Das Hauptereignis des Tages, ein Rennen über 1.950 Meter, holte sich der von Andreas Bolte in Lengerich trainierte Dialekt (53:10) mit Alexander Pietsch (Bonn) im Sattel vor dem stark endenden Platin Lover und Rock Academy.

Der wahre „König“ der Sandbahn ist aber der fünfjährige Wallach Town Charter (Foto), der im Verkaufsrennen über 1.950 Meter bereits seinen sechsten Sieg (!) in dieser Wintersaison einfuhr – angefangen im Oktober in Neuss, mit je drei Siegen in Neuss und Dortmund. Trainiert wird Town Charter von Marian Falk Weißmeier (Sonsbeck), geritten von seiner Schwester Esther Ruth Weißmeier. Ein Gebot für Town Charter ging nach dem Rennen trotz seiner Siegesserie nicht ein.

Für die Galopper-Familie Weißmeier gab es noch einen Grund zu jubeln: Bruder Fabian Xaver Weißmeier steuerte den von Mutter Regine Weißmeister betreuten Außenseiter Authentic Eye (291:10) in einem Rennen über 1.950 Meter zum Erfolg.

Foto-Quelle: Marc Rühl/DRV

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