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Alemannia Aachen: Fuat Kilic heiß auf Klassiker gegen Rot-Weiss Essen

8.000 Fans bei Neuauflage des DFB-Pokalfinales von 1953 erwartet.
West-Regionalligist Alemannia Aachen darf beim Klassiker gegen Rot-Weiss Essen (Samstag, 14 Uhr) auf eine große Kulisse hoffen. Zur Neuauflage des DFB-Pokalfinales von 1953 (2:1 für RWE in Düsseldorf) werden bis zu 8.000 Zuschauer auf dem Tivoli erwartet. Dis Donnerstagnachmittag konnten etwa 5.000 Tickets im Vorverkauf abgesetzt werden. Alexander Ernst aus Schwerte fungiert als Schiedsrichter der Partie vom 28. Spieltag.

Rechtzeitig vor der 84. Auflage des Westschlagers sind die Alemannen durch zwei Auswärtssiege wieder in das obere Tabellendrittel geklettert. „Wir haben sechs Punkte geholt, das steht im Vordergrund“, macht Aachens Trainer und Sportdirektor Fuat Kilic (Foto) keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft spielerisch noch Luft nach oben hat. „Es gab auch genug Spiele, in denen wir die spielerische Qualität hatten und nicht gepunktet haben. So relativiert sich das Ganze.“ Die kommende Aufgabe wird eine ganz andere werden. „Die Duelle gegen Essen waren immer sehr ausgeglichen, da werden Kleinigkeiten entscheiden. Wir wollen Vollgas geben und zeigen, dass wir Bock auf dieses Spiel haben“, sagt der Alemannia-Trainer.

Verzichten müssen die Aachener dabei erneut auf ihren etatmäßigen Kapitän. Peter Hackenberg klagte über Schmerzen im Fuß und wird das Spiel daher von der Tribüne verfolgen müssen. Hier wird auch sein Vertreter David Pütz Platz nehmen müssen, der beim 2:1 in Herkenrath die fünfte gelbe Karte gesehen hatte. Außerdem fehlen unverändert Florian Rüter sowie Torhüter Daniel Zeaiter, der in der kommenden Woche wieder die Trainingsbelastung steigern kann.

Der Rivale aus Essen reist ebenfalls mit der Empfehlung von zwei Punktspiel-Siegen an die Krefelder Straße, hat sich damit auf den vierten Tabellenplatz zurückgekämpft. Im Niederrheinpokal-Halbfinale musste sich das Team von RWE-Trainer Karsten Neitzel am Dienstag dem Drittligisten KFC Uerdingen 05 geschlagen geben (0:2). „Essen hat eine enorme Qualität im Kader, besonders in der Offensive“, weiß Fuat Kilic.

In bislang 83 Ligavergleichen gab es 30 Aachener Erfolge, darunter das 1:0 aus dem Hinspiel an der Hafenstraße. 15 Spiele endeten remis und 38 Mal hatten die Essener am Ende die Nase vorn.

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