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Galopp Mülheim: Shining Emerald lässt Werner Krüger strahlen

Erfolg für Präsidiumsmitglied vor 5.600 Zuschauern am Raffelberg.
Das beste Pferd des gesamten Renntages auf der Galopprennbahn in Mülheim gab sich am Montag gleich zu Beginn bei der mit 5.600 Zuschauern bestens besuchten Saisonpremiere am Raffelberg keine Blöße: Der Gruppesieger Shining Emerald, von Andreas Wöhler in Gütersloh-Spexard trainierter Klassesprinter, sicherte sich völlig problemlos die einleitende 1.400 Meter-Prüfung. Besitzer von Shining Emerald ist der Berliner Werner Krüger (Foto/Unia Racing), gleichzeitig auch Präsidiumsmitglied des Rennclubs Mülheim an der Ruhr.

Unter Wöhler Stalljockey Eduardo Pedroza, der ebenso wie sein Chef schon am Vortag in Berlin-Hoppegarten dreimal erfolgreich war (MSPW berichtete), dominierte der 13:10-Favorit vom Start bis ins Ziel seine drei Konkurrenten, von denen Mc Queen vor Atreju auf Platz zwei vorstieß.

„Kistenritt verwandelt“ – das war das Motto in einem 2.400 Meter-Rennen, denn Michael Cadeddu war auf Koonari (137:10) erfolgreich für Janine Beckmann (Versmold), die über Rückenprobleme geklagt hatte, eingesprungen und bescherte der siebenjährigen Stute einen hauchdünnen Speedsieg gegen Sulphur und Piccadilly. Die Dreierwette war nicht getroffen.

Beim 19. Start gelang dem von Frank Fuhrmann auf die weite Reise aus Möser bei Magdeburg geschickten Casinomaster (87:10) unter Maxim Pecheur (Lohmar) in einer 1.200 Meter-Prüfung der erste Karrieretreffer.

Footloose überrascht – Cadeddu mit Doppelpack

Verblüffend war die Endgeschwindigkeit der von Toni Potters aus Großenkneten engagierten Stute Footloose (123:10) im einem 2.300 Meter-Rennen. Sie verdrängte mit Bayarsaikhan Ganbat noch die deutlich favorisierten Ricardo und Valduro.

Trotz einiger Unreife klärte der erstmals von Mario Hofer (Krefeld) für Blizzard Racing gesattelte Damavand (28:10) in einer 2.100 Meter-Prüfung noch klar gegen Divine Bell und Fumarole die Fronten und sollte kaum bei diesem Erfolg stehenbleiben. Für Michael Cadeddu war es bereits der zweite Tageserfolg. Allerdings wurde dieses Rennen von einem Zwischenfall überschattet, da A Train nach einem Beinbruch eingeschläfert werden musste.

Quote von 243:10 auf Schlenderhanerin Mythica

Sensationell: Einen Toto-Schocker für das Bergheimer Gestüt Schlenderhan, seinen Trainer Jean-Pierre Carvalho und Jockey Filip Minarik (Köln) erlebt man wahrlich nicht oft. Aber in einer 2.000 Meter-Prüfung für Dreijährige hatten die Wetter die Adlerflug-Tochter Mythica sträflich unterschätzt. Zu einer Mega-Quote von 243:10 wehrte sich die Lady an der Spitze erfolgreich gegen den noch enorm aufdrehenden Favoriten Nirvana Dschingis und Ghislaine. Die Überraschungssiegerin besitzt Nennungen für das Diana-Trial, die Oaks d‘ Italia und den Henkel-Preis der Diana (Deutsches Stuten-Derby).

Nach seinem kürzlichen Kampferfolg trumpfte Rockwell Lloyd (95:10) aus dem Trainingsquartier von Regine Weißmeier (Sonsbeck) mit Jockey Miguel Lopez erneut auf und sicherte sich die Wettchance des Tages (2.000 m) mit viel Schwung vor Crouton, Seewolf und Thunder Light. Die Viererwette brachte 200.000:10 Euro. Ein Wetter kassierte damit 10.000 Euro.

An einem Tag vieler hoher Quoten präsentierte sich auch der holländische Gast Misty Birnam (102:10) im 1.300 Meter-Rennen unter Anna van den Troost für Besitzertrainer-Champion Lucien van der Meulen (Rijkevoort/NL) stark verbessert und überrollte noch Do It In Rio aus Österreich und Betsy Coed.

Quelle: German Racing

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