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Plakat beim Derby: S04-Vorstand verurteilt „Geschmacklosigkeit“

Anhänger hatten sich über Attentat auf BVB-Bus lustig gemacht.
Einen Tag nach dem Derby bei Borussia Dortmund (4:2) nahm der Vorstand des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 Stellung zu einem Fanplakat, das im Gästeblock gezeigt worden war. Dort wurde sinngemäß gefordert, den BVB-Attentäter Sergej W. freizulassen, der für seinen Sprengstoffangriff auf den Dortmunder Mannschaftsbus zu 14 Jahren Haft verurteilt worden war. Nur durch viel Glück kamen die meisten BVB-Spieler im April 2017 mit dem Schrecken davon. Schwer verletzt wurde „nur“ Abwehrspieler Marc Bartra (Betis Sevilla). Der S04-Vorstand distanzierte sich von dieser „Geschmacklosigkeit“.

Wir veröffentlichen die Stellungnahme des FC Schalke 04 im Wortlaut:

„Bei der Partie zeigten einige wenige Schalker Anhänger ein Plakat, auf dem man sich – wie schon im Hinspiel – über die Sprengstoff-Attacke auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund im April 2017 lustig machte. Zur Erinnerung: Bei dieser Aktion handelte es sich um einen feigen Mordanschlag auf Menschen, bei dem es nur dank vieler Schutzengel keine Toten gab. Wir sind fassungslos über diese Geschmacklosigkeit und haben uns entsprechend bei der Geschäftsführung des BVB entschuldigt. Zu einem Revierderby gehört Rivalität, aber ebenso Respekt. Wir erwarten, dass solche unwürdigen Verbalattacken künftig unterbleiben. Sie haben keinen Platz beim FC Schalke 04.“

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