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Galopp Mülheim: Doppelsieg für Trainer-Champion Markus Klug

Görlsdorferin Gold beschert Jockey Maxim Pecheur 25. Volltreffer 2019.
Mit einem Doppelsieg für Champion-Trainer Markus Klug (Foto) aus Köln-Heumar endete auf der Galopprennbahn in Mülheim die Stutenprüfung für Dreijährige über 1.400 Meter. Vor exakt 3.268 Besuchern am Raffelberg machte sich die Görlsdorferin Gold als 18:10-Favoritin mit Jockey Maxim Pecheur (Lohmar) noch deutlich von ihrer Trainingsgefährtin Jetcologne frei. Ilva aus dem Trainingsquartier von Peter Schiergen (Köln) hielt Platz drei fest.

Die Siegerin Gold besitzt Nennungen für beide Stuten-Klassiker in Düsseldorf, die 1.000 Guineas und den Henkel–Preis der Diana. Für Pecheur, den Führenden in der bundesweiten Jockey-Statistik, war er bereits der 25. Saisonsieg.

Skyful Sea auf den Spuren der Schwester?

Eine mehr als noble Abstammung besitzt Gestüt Bonas Skyful Sea als Tochter von Arc-Sieger Sea The Stars und Halbschwester der Diana-Siegerin Salomina. Und die von Peter Schiergen trainierte Dreijährige scheint auch jede Menge Potenzial zu besitzen, denn in einer 2.100 Meter-Konkurrenz wurde die von Champion Andrasch Starke (Langenfeld) gerittene 21:10-Favoritin vor den gut debütierenden Bitcoin und Funkenmarie mit zunehmender Distanz noch sehr souverän.

Beim zwölften Anlauf landete die von Uwe Schwinn aus Beckingen in einen Lauf zur „Amateur-Trophy“ (2.300 Meter) geschickte La Kabbale (32:10) ihren ersten Sieg. Genau richtig stand der Zielpfosten für die Favoritin, die sich mit Ronny Bonk gegen den heranfliegenden Honkong Adventure nach Hause rettete. Der lange führende Luminist hielt Rang drei fest.

Weiterhin blendend läuft es für den Weilerswister Trainer Christian von der Recke, der am 1. Mai das 2.000. Rennen seiner Karriere gewonnen hatte. Nun schaffte Fumarole (63:10) in Mülheim das Kunststück, die haushohe 12:10-Favoritin Glady Mary problemlos abzuwehren. Dritte wurde die stets führende La Tendresse.

Amon auf der Überholspur

Schon im Führring hatte sich Trainer Dr. Andreas Bolte (Lengerich) sehr optimistisch zu den Chancen von Amon geäußert. Und der vierjährige Wallach des Gestüt Winterhauch wurde dieser Einschätzung gleich bei seinem ersten Saisonstart, dem erst dritten Auftritt überhaupt, in einem 2.100 Meter-Rennen bravourös gerecht. Denn nach optimaler Einteilung von Jockey Rene Piechulek (Weilerswist) setzte sich der 45:10-Mitfavorit von zweiter Position auf der Zielgeraden früh von der Konkurrenz ab, wobei die holländische Stute Wolwedans noch mit tollem Endspurt auf Platz zwei vor Arabian Dreamer vorstieß.

Eine „Familien-Angelegenheit“ gab es in der „Wettchance des Tages“ (1.500 Meter): Nach etlichen guten Platzierungen stiefelte El Torito aus dem Weilerswister Quartier von Caroline Fuchs nach einem ausgefeilten Ritt ihres Lebensgefährten Alexander Pietsch allen davon: Der 46:10-Mitfavorit machte sich in dieser mit der Flagge gestarteten Konkurrenz genau im entscheidenden Moment von Incorruptible, Princess Peaches und Forgo frei. Die Viererwette bezahlte 66.671:10 Euro.

Rebecca Danz (Oberhausen/Mülheim) bewies in einem 1.300 Meter-Handicap, das wiederum mit der Flagge abgelassen wurde, weshalb sie Weltmeisterin ist: Auf dem von Janine Beckmann aus Versmold entsandten Außenseiter Monte Cinq (111:10) teilte sie alles bestens ein, wobei mit Shamrock Emma eine große Außenseiterin Zweite wurde vor Hurricane Harry.

„Hurrikan“ zum Abschluss

Nach vielen Favoritentreffern gab es im abschließenden Rennen über 1.400 Meter noch eine große Überraschung: Denn mit Fair Hurricane hatte man nicht unbedingt gerechnet, aber der 151:10-Außenseiter des Stalles Margarethe aus dem Krefelder Quartier von Mario Hofer flog unter Michael Cadeddu mit starkem Speed regelrecht davon.

Auch der Zweitplatzierte Avarengo gehörte zu den weniger gewetteten Pferden, während der Ex-Seriensieger und Favorit Town Charter vom letzten noch auf Platz drei kam, aber diesmal nie eine Siegmöglichkeit hatte.

Quelle: German Racing

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