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0:10-Torhüter Maximilian Riedmüller: „Wie ein schlechter Traum“

31-Jähriger kämpft mit SV Heimstetten in Bayern um Klassenverbleib.


Mit dem FC Bayern München gewann Maximilian Riedmüller (31/Foto) als dritter Torwart unter Trainer Jupp Heynckes 2013 das Triple. Jetzt kämpft er mit dem SV Heimstetten um den Klassenverbleib in der Regionalliga Bayern . Zuletzt gab es ein 0:10 gegen die U 23 des FC Ingolstadt 04. Im FUSSBALL.DE– und BFV.de-Interview spricht Riedmüller über Rekordpleite und Rekordmeister.

FUSSBALL.DE: Mit dem SV Heimstetten kämpfen Sie in der Regionalliga Bayern gegen den Abstieg. Aktuell steht ein Relegationsplatz zu Buche. Wie bewerten Sie zwei Spieltage vor dem Saisonende die Ausgangslage, Herr Riedmüller?
Maximilian Riedmüller:
Noch ist alles möglich. Das Erreichen der Relegation haben wir sogar in der eigenen Hand. Wir müssen nicht zwingend auf Ergebnisse auf anderen Plätzen hoffen, sondern können nur auf uns schauen. Ich bin guter Dinge, dass wir spätestens nach der Relegation den Klassenverbleib feiern dürfen.

FUSSBALL.DE: Zuletzt setzte es jedoch beim 0:10 gegen die U 23 des FC Ingolstadt 04 die höchste Heimniederlage eines Vereins überhaupt in der Regionalliga Bayern. Dabei hatte der SVH zuvor noch den Titelaspiranten VfB Eichstätt 3:2 besiegt. Wie ist das zu erklären?
Riedmüller:
Das kann man nicht erklären. Ein solches Spiel erlebt man in seiner Karriere vielleicht einmal und dann nie wieder. Ich hoffe zumindest, dass es das erste und letzte Mal war. Die Partie war absolut surreal. Es hat sich angefühlt wie ein schlechter Traum.

FUSSBALL.DE: Was ging während des Spiels in Ihrem Kopf vor?
Riedmüller:
Nach den ersten Gegentoren war ich noch extrem wütend und gewillt, das Spiel zu drehen. Irgendwann habe ich mir dann aber immer wieder die Fragen gestellt: Wie kann so etwas sein? In welchem schlechten Traum bist du? Und wie kommst du hier heraus? Die Antworten darauf lassen noch auf sich warten. (lacht) Klar ist, dass ich nie wieder in eine solche Situation kommen möchte.

FUSSBALL.DE: Mussten Sie vorher schon einmal eine so hohe Niederlage einstecken?
Riedmüller:
So hoch nicht, nein. Erst in der zurückliegenden Saison in der Bayernliga Süd haben wir aber eine ähnlich heftige Niederlage kassiert. Beim TSV Rain/Lech gab es ein 1:7. Auch dieses Ergebnis war nicht zu erklären. Die Niederlage war aber so etwas wie ein Wendepunkt. Danach haben wir fast alles gewonnen und sind am Ende in die Regionalliga Bayern aufgestiegen. Bestenfalls hat das 0:10 gegen Ingolstadt jetzt einen ähnlichen Effekt und wir schaffen den Klassenverbleib.

Das ganze Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE und auf BFV.de.

Foto-Quelle: foto2press.de für BFV.de

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