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Trainer Ingo Kahlisch feiert 30-jähriges Dienstjubiläum

62-Jähriger genießt beim FSV Optik Rathenow Legenden-Status.


Als Ingo Kahlisch (Foto) das Traineramt beim FSV Optik Rathenow aus der Regionalliga Nordost übernahm, stand in Berlin die Mauer noch. Thomas Allofs und Roland Wohlfarth waren Torschützenkönige der Bundesliga, der Film „Zurück in die Zukunft II“ kam in die Kinos. Dies alles geschah im Jahr 1989. Seitdem scheint die Zeit in Rathenow angehalten zu sein. Auch fast 30 Jahre später sitzt der inzwischen 62 Jahre alte Kahlisch noch auf der Trainerbank des FSV Optik.

Am Samstag, 25. Mai, will Kahlisch zum dritten Mal mit „seinem“ Verein in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals einziehen. Im Rahmen des vierten „Finaltags der Amateure“ trifft Optik Rathenow im Endspiel um den Brandenburger Landespokal auf den Drittligisten FC Energie Cottbus. Die ARD überträgt die Begegnung ab 14.15 Uhr im Rahmen einer Konferenzschaltung live.

Das Highlight-Spiel gegen den ehemaligen Bundesligisten wird im Stadion Vogelgesang in Rathenow stattfinden, so dass sich die Anhänger des FSV Optik auf ein Fußballfest freuen dürfen. „Es ist klasse, dass wir die Partie zuhause austragen dürfen“, sagt Kahlisch im Gespräch mit FUSSBALL.DE und fügt an: „Der gesamte Verein brennt darauf, den Finaltag zu einem einmaligen Erlebnis für unsere Spieler und die Fans zu machen.“

Große Chancen rechnet sich der Fußball-Lehrer gegen den FC Energie aber nicht aus. „Wenn alles normal läuft, verlieren wir die Partie 0:3“, meint Kahlisch in der ihm eigenen Direktheit. „Wir wollen den Tag genießen und vielleicht ja doch überraschen.“

Wie man mit dem FSV Optik in den DFB-Pokal einzieht, weiß Ingo Kahlisch bestens. Bereits 2013 und 2014 gewann der gebürtige Babelsberger mit Rathenow den Brandenburger Landespokal. Jetzt wollen ihm seine Spieler die dritte DFB-Pokal-Teilnahme zum Jubiläum „schenken“. Denn am 1. Juli ist Kahlisch exakt 30 Jahre Trainer in Rathenow.

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