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Galopp Düsseldorf: Vierter englischer Stuten-Triumph in Serie

Mitfavoritin Main Edition gewinnt Klassiker um 125.000 Euro.
Die dreijährige Stute und Mitfavoritin Main Edition gewinnt am Sonntag auf der Galopprennbahn in Düsseldorf vor 8.750 Zuschauern den mit 125.000 Euro dotierten Stuten-Klassiker über 1.600 Meter für den englischen Rennstall von Trainer Mark Johnston (59) aus Midleham. Es war bereits der vierte englische Sieg in dieser Dreijährigen-Prüfung in Folge. Mit Jockey Joe Fanning (48) setzte sich Main Edition (58:10) in einem dramatischen Finish mit einem Hals gegen die deutsche Mitfavoritin Axana und einem weiteren Hals vor Shalona durch.

Besitzer Saif Ali erhält 70.000 Euro Preisgeld. Auch Jockey Joe Fanning und Siegtrainer Mark Johnston wiederholten ihren Vorjahreserfolg mit Nyaleti. Mit einem Privatflugzeug war das Siegerteam mit Johnston am Steuerknüppel nach Mönchengladbach angereist. Mit klassischem Lorbeer und Ehrenpreisen ging es am Abend wieder im eigenen Flieger zurück auf die Insel.

Laccario wie ein Derbypferd

Mit dem Sieg des 16:10-Favoriten Laccario (Jockey Eduardo Pedroza/Gütersloh) endete im Derby-Trial der zweite Tageshöhepunkt auf der Düsseldorfer Galopprennbahn. In dem Rennen über 2.200 Meter, das mit 25.000 Euro dotiert war, gewann der von Andreas Wöhler trainierte Scalo-Sohn des Gestüts Ittlingen (Werne) nach einem Rennen aus der Reserve sicher gegen den von Champion Markus Klug (Köln-Heumar) trainierten Nirvana Dschingis (Adrie de Vries/NL). Rang drei ging an die Stute Apadanah unter dem Franzosen Antoine Hamelin. Mit dem überlegenen Erfolg von Laccario brachte sich der Ittlinger nachdrücklich für das Deutsche Derby am ersten Juli-Sonntag in Hamburg Horn ins Gespräch.

Das einleitende Rennen für die Dreijährigen ging in überlegender Manier in die Niederlande. Jewel of the Sea gewann mit 4 ¼ Längen vor der Favoritin Pietraia und Riviera Claire auf Rang drei. Die Siegerin wird vorbereitet vom amtierenden Besitzertrainer-Champion Lucien van der Meulen (Boxmeer) und war ein echtes Schnäppchen auf der Vollblutauktion in Ascot. Nur 800 Pfund kostete die Stute und avancierte beim dritten Start als erste Siegerin für Tochter Romy van der Meulen.

Familienpferd in Siegerlaune

Endlich hatte es auch bei Saragossa beim 14. Start geklappt. Die vierjährige Braune hatte den längsten Atem im Sansibar by Breuninger-Rennen über 2.200 Meter unter Jockey Rene Piechulek. Das Familienpferd von Trainer Dr. Andreas Bolte (Lengerich) steht im Besitz von Anne Christin Bolte und stammt aus der Zucht von Rennbahnfotograf Marc Rühl.

Biscaya Storm wie ein Sturm

Wenn ein Dreijähriger um diese Jahreszeit gegen die älteren Pferde im mittleren Handicap besteht, muss sich schon um ein gutes Pferd handeln. Gestüt Ammerlands Biscaya Storm hat keine Nennungen für bessere Rennen, doch der aktuelle Sieg im Preis der IG Königsallee Start – Ziel mit Andrasch Starke (Langenfeld) im Sattel machte schon mächtig Eindruck, so dass man dem Lope de Vega Sohn in Zukunft schon noch einiges zutrauen darf. Und auch im ficon börsebius Cup (1.700 Meter) war es Jockey Andrasch Starke zum Zweiten, der Tjerk (Trainer Philipp Jonkhart aus dem niederländischen Sint Anthonis) nach zuletzt zwei Ehrenplätzen auf die Siegerstraße schickte.

Siebter Karrieretreffer für Parlan

Stall Grafenbergs Parlan hat am Sonntag im höchsten Handicap des Tages sein siebtes Rennen beim achten Start gewonnen. Unter dem Italiener Marco Casamento siegte der fünfjährige Hengst in großartiger Manier und empfahl sich für höherwertige Aufgaben. Albrecht Woeste, Robert Lamers, Arend Oetker und Jörg Pape (Stall Grafenberg) sind die glücklichen Besitzer dieses eindrucksvollen Seriensiegers.

Glady Mary macht den Präsidenten glücklich

Nach einem Wimpernschlag-Sieg von Glady Mary im 8. Rennen unter dem Italiener Michael Cadeddu durfte sich auch Rennbahn-Präsident Peter Michael Endres als Mitbesitzer freuen. Ein Hals fehlte übrigens in diesem Rennen zum ersten Treffer von Picks Flight, der erstmals in den Farben des neu gegründeten Fortuna 95-Rennstalls angetreten war. Axel Bellinghausen und Co. fieberten auf der Tribüne jedenfalls lautstark mit.

Auch die Abschlussprüfung ging wie das Auftaktrennen an Besitzertrainer Lucien van der Meulen aus Boxmeer. Mit Guardsman unter Maxim Pecheur holte van der Meulen seinen zweiten Tagestreffer.

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