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Ex-Profi Thorsten Nehrbauer übernimmt beim Bonner SC

Neuer Trainer kommt vom bisherigen Ligakonkurrenten 1. FC Kaan-Marienborn.


Ex-Profi Thorsten Nehrbauer (Foto) ist neuer Trainer des West-Regionalligisten Bonner SC. Der gebürtige Bonner, der zuvor den Ligakonkurrenten 1. FC Kaan-Marienborn trainiert hatte, einigte sich mit dem BSC auf einen Zwei-Jahres-Vertrag (bis zum 30. Juni 2021). Er tritt die Nachfolge von Markus Zschiesche an, der den Verein zum Klassenverbleib geführt hatte.

„Mit Thorsten Nehrbauer haben wir unsere Bonner Lösung gefunden und bekommen einen Trainer, der in den letzten Jahren in Kaan-Marienborn sehr gute und nachhaltige Arbeit geleistet hat“, sagt Thomas Schmitz, Sportlicher Leiter des Bonner SC.

„Wir haben einen Trainer gesucht und gefunden, der die Rahmenbedingungen beim BSC kennt und sie annimmt“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dirk Mazurkiewicz: „Wir haben die Vereinsstrukturen ständig weiterentwickelt und gehen auch optimistisch in die neue Saison. Einen hauptamtlichen Trainer können wir uns beim BSC aber noch nicht leisten. Das war eine wichtige Voraussetzung bei den Verhandlungen.“

Gemeinsam mit Ehefrau Sandra Tankstellen-Betreiber in Windeck

Für Thorsten Nehrbauer ist das kein Problem. Er betreibt gemeinsam mit seiner Frau Sandra eine Tankstelle in Windeck. „Ich freue mich auf die Aufgabe in meiner Heimatstadt Bonn“, betont Nehrbauer, der bis zu seinem 13. Lebensjahr selbst für die „Rheinlöwen“ gespielt hatte, bevor er dann zu Bayer 04 Leverkusen wechselte. Dort startete er seine Profilaufbahn, die ihn unter anderem zu Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, FSV Mainz 05 und Hannover 96 führte. Im Oktober 2009 kehrte er von Kickers Emden zum BSC zurück, absolvierte damals noch neun Meisterschaftsspiele. Kurz vor der Insolvenz wechselte er im Januar 2010 zu Germania Windeck. Auch Thorstens Vater Hans Nehrbauer spielte in der Saison 1972/73 für den BSC.

Seine Trainerkarriere startete Thorsten Nehrbauer 2012 beim unterklassigen TuS Homburg-Bröltal, ehe er im Januar 2014 beim 1. FC Kaan-Marienborn anheuerte. Den Klub aus einem Stadtteil von Siegen führte er zu Aufstiegen in die Oberliga Westfalen und in die Regionalliga West. Dort verpassten die „Käner“ den Klassenverbleib in der letzten Saison nur knapp.

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