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RWE-Trainer Christian Titz will „Ärmel hochkrempeln“

48-jähriger Fußball-Lehrer unterschreibt Zwei-Jahres-Vertrag.
Einen Tag nach der Trennung von Karsten Neitzel (MSPW berichtete) hat der Traditionsverein Rot-Weiss Essen aus der Regionalliga West seinen neuen Cheftrainer vorgestellt. Christian Titz (48/mitte), der vor etwas mehr als einem Jahr noch den Hamburger SV in der Bundesliga trainiert hatte und im Oktober auf Platz fünf der 2. Bundesliga von seinen Aufgaben entbunden worden war, übernimmt das Amt des Cheftrainers an der Hafenstraße. Titz hat bei Rot-Weiss Essen einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Der gebürtige Mannheimer Titz war im Westen bereits bei Alemannia Aachen (2000 bis 2004) sowie beim FC Viktoria Köln (Juli bis Dezember 2009) tätig. Weitere Trainerstationen waren der 1. FC Passau (November 2005 bis August 2006) und der FC 08 Homburg (Juli 2001 bis April 2014), ehe Christian Titz beim Hamburger SV ab dem 1. Juli 2015 zunächst die U 17 in der Staffel Nord/Nordost der B-Junioren-Bundesliga, später dann die U 21 in der Regionalliga Nord und schließlich die Profis betreute. Außerdem war er während der Karriere auch schon als Trainer und Scout in den USA sowie dort als Gesellschafter der Dooley Soccer University tätig.

Der neue Trainer Titz soll Rot-Weiss Essen möglichst bald zum ersehnten Aufstieg in die 3. Liga führen. Seit dem Wiederaufstieg aus der NRW-Liga im Jahr 2011 gehört der ehemalige Bundesligist der Regionalliga West an, schaffte es aber seitdem nie, die Tabellenspitze anzugreifen. In der abgelaufenen Saison waren die Essener trotz eines fulminanten Starts mit fünf Siegen aus den ersten sechs Partien lediglich auf Rang acht gelandet. Auch deshalb musste Vorgänger Neitzel trotz eines noch bis 2020 gültigen Vertrages gehen.

„Natürlich wird das ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin es gewohnt, die Ärmel hochzukrempeln und die Aufgaben anzugehen. Wir wollen in der nächsten Saison Vollgas geben und dafür benötigen wir den gesamten Verein und damit jeden einzelnen Rot-Weissen da draußen“, sagt Christian Titz.

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