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Galopp Köln-Weidenpesch: Ittlinger Laccario ist jetzt Derby-Favorit

Dreijähriger Hengst gewinnt mit Eduardo Pedroza 184. Union-Rennen.


Als 34:10-Mitfavorit gewann der dreijährige Hengst Laccario (Foto) aus dem Besitz des Gestüts Ittlingen (Werne) von Manfred Ostermann und Janet Leve-Ostermann am Pfingstmontag das 184. Union-Rennen, dotiert mit 70.000 Euro, vor 12.500 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch in eindrucksvoller Manier. Nach seinem spielerisch leichten Triumph in der wichtigsten Vorprüfung gilt Laccario, trainiert von Andreas Gütersloh in Gütersloh und geritten von Stalljockey Eduardo Pedroza, als neuer Favorit für das Deutsche Derby am Sonntag, 7. Juli, in Hamburg-Horn. Dort hatten 1993 und 1994 mit den Brüdern Lando und Laroche schon zwei Pferde aus dem Besitz von Möbel-Multi Manfred Ostermann triumphiert.

Die weiteren Sieganwärter Django Freeman (31:10) aus dem Kölner Trainingsquartier von Henk Grewe, der von Carmen Bocskai (Iffezheim) vorbereitete Winterfuchs (68:10) und Dschingis First (67:10), die Hoffnung von Trainer-Champion Markus Klug (Köln-Heumar), landeten auf den Plätzen zwei bis vier, hatten aber gegenüber Laccario deutlich das Nachsehen. Die Dreierwette zahlte lediglich 332 Euro auf der Basis von zehn Euro Einsatz.

Siegjockey Eduardo Pedroza erklärte: „Es war so leicht, wie es aussah. Ich wollte Laccario kein zu hartes Rennen geben. Er ließ sich fahren wie ein Auto. Das war klasse.“

Trainer Andreas Wöhler fügte hinzu: „Ich hatte mit nicht viel Tempo gerechnet, und so kam es auch. Schon im letzten Jahr hatten wir sein Potenzial erkannt. Beim Einstand damals in Düsseldorf war er nur an seiner Unreife gescheitert. Wir haben ihm alle Zeit gegeben, denn er kommt aus einer späten Familie.“

Der Favorit Django Freeman wurde von weit hinten immer stärker und lief noch auf Rang zwei, zweieinhalb Längen hinter Laccario. Winterfuchs erkämpfte sich noch Rang drei und zeigte sehenswerten Speed. „Er hat sein Stehvermögen bewiesen. Zwischen den Pferden war es für ihn kurz etwas eng, aber wir sind sehr zufrieden“, meinte Trainerin Carmen Bocskai.

Er wird ebenso Richtung Derby gehen wie der Viertplatzierte Dschingis First: „Weicher Boden wäre für ihn besser gewesen. Vielleicht hat er in Hamburg mehr Glück, aber seine Form steht“, versicherte Trainer Markus Klug, der auch mit dem lange führenden Fünften Sibelius zufrieden sein konnte. „Es war sein erster Start über 2.200 Meter, da war er unterwegs etwas zu fleißig. Auch er hätte weiches Geläuf lieber gehabt.“

Foto-Quelle: Klaus-Jörg Tuchel/Kölner Rennverein

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