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Borussia Dortmund: Reinhard Rauball von U 17-Talenten angetan

DFB- und BVB-Präsident traut einigen Finalteilnehmern Durchbruch zu.
Das packende Finale um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft zwischen den U 17-Teams von Borussia Dortmund und des 1. FC Köln (2:3) sorgte bei den 10.000 Besuchern im ausverkauften Dortmunder Stadion Rote Erde, aber auch bei den TV-Zuschauern für Begeisterung. Am Ende behielten die Gäste aus dem Rheinland knapp die Oberhand und sind zum dritten Mal nach 1990 und 2011 Deutscher B-Junioren-Meister. DFB.de mit den Stimmen zum Finale.

Martin Heck (Trainer 1. FC Köln U 17): Die Jungs haben sich auf dem Platz zerrissen und alles investiert. Vielleicht wollten wir den Sieg in diesem Spiel einen Tick mehr. Allerdings muss ich auch zugeben, dass in einigen Szenen viel Glück dabei war. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff habe ich eine Mischung aus großer Freude und auch extremer Müdigkeit empfunden. Die Saison war sehr lang, hat viel Kraft gekostet. Ich freue mich vor allem für meine Spieler, von denen ich einige schon kenne, seit sie sieben Jahre alt sind. Jetzt stehen sie da und recken die Meisterschale hoch. Davon werden sie noch lange erzählen. Sie sind jetzt für immer Deutscher Meister. Für solche Momente bin ich Trainer geworden.

Sebastian Geppert (Trainer Borussia Dortmund U 17): Herzlichen Glückwunsch an den 1. FC Köln. Mit dem Lattenschuss, dem schnellen 0:2-Rückstand, dem vergebenen Elfmeter, dem postwendenden 2:3 nach unserem Ausgleich und den ausgelassenen Großchancen mussten wir in dieser Partie einige Nackenschläge wegstecken. Das Spielglück war diesmal definitiv nicht auf unserer Seite. Köln hat es aber auch gut gemacht. Für unsere Jungs war es auf jeden Fall eine große Erfahrung.

Dr. Reinhard Rauball (Foto/DFB- und BVB-Präsident): Es war ein rasantes Endspiel mit zahlreichen Torszenen auf beiden Seiten. Die Kölner sind für mich etwas überraschend in Führung gegangen, haben aber auch sehr gut gekontert. Der vergebene Elfmeter hat bei unserer Mannschaft ein wenig den Rhythmus gebrochen. Dennoch gab es noch genügend Chancen zum erneuten Ausgleich. In beiden Mannschaften standen hochtalentierte Spieler auf dem Platz, von denen wir einige in der Bundesliga wiedersehen sehen. Da bin ich mir sicher. Dem 1. FC Köln gratulieren wir herzlich zu diesem Erfolg.

Dr. Hans-Dieter Drewitz (DFB-Vizepräsident): Dieses Finale war Werbung für den Jugendfußball. Auf beiden Seiten gab es zahlreiche Tormöglichkeiten. Unter dem Strich hat Köln nicht ganz unverdient gewonnen. Aber auch die Dortmunder haben nach dieser grandiosen Saison überhaupt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen.

Alle Stimmen finden Sie auf DFB.de.

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