Startseite / Fußball / 3. Liga / Rot-Weiss Essen: Nach Adetula kommt auch Kefkir

Rot-Weiss Essen: Nach Adetula kommt auch Kefkir

27-jähriger Flügelstümer war zuletzt für KFC Uerdingen 05 am Ball.
Der Kader des West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen füllt sich weiter. Pünktlich vor dem ersten Mannschaftstraining am Mittwoch stößt Oguzhan Kefkir (rechts) zum Team von Cheftrainer Christian Titz. Der 27-jährige Flügelstürmer wechselt vom Drittligisten KFC Uerdingen 05 nach Essen und unterschrieb an der Hafenstraße einen Vertrag bis Sommer 2021.

Sportdirektor Jörn Nowak (links) über den Neuzugang: „Mit Oguzhan haben wir einen Spieler verpflichtet, der in den letzten Jahren erheblichen Anteil am Doppelaufstieg des KFC Uerdingen 05 hatte. Von dieser Erfahrung können besonders unsere jungen Spieler im Kader profitieren.“

„Oguzhan hatte in der Vergangenheit immer eine sehr gute Quote an Treffern und Torvorlagen. Daher versprechen wir uns von ihm, dass er mit seiner Qualität offensiv den Unterschied machen kann“, ergänzt Cheftrainer Titz.

Bei seinem Jugendverein VfL Bochum feierte Kefkir beim 1:1-Unentschieden gegen den SC Freiburg am letzten Bundesligaspieltag der Saison 2009/2010 sein Debüt im Seniorenbereich. Zwei Spielzeiten später zog es ihn zum damaligen Drittligisten Alemannia Aachen, bei dem er auf Anhieb Stammspieler wurde. In der Folgesaison wechselte Kefkir für drei Spielzeiten zur U 23 von Borussia Dortmund, von wo es ihn zum VfR Aalen und im Januar 2017 zum KFC Uerdingen verschlug.

Mit den Krefeldern stieg Kefkir zunächst in von der Ober- in die Regionalliga und 2018 sogar in die 3. Liga auf. In der abgelaufenen Spielzeit war Kefkir mit sechs Toren und drei Vorlagen als Topscorer seines Teams maßgeblich an der starken Uerdinger Hinserie in der 3. Liga beteiligt. Mit einem Spiel in der 1. Bundesliga, acht Einsätzen in der 2. Bundesliga, 125 Partien in der 3. Liga sowie 48 Begegnungen in der Regionalliga West verfügt er über reichlich Erfahrung.

„Was an der Hafenstraße gerade passiert, ist extrem spannend. Für mich war die Vorstellung sehr reizvoll, ein Teil dieses Projekts zu werden. Daher habe ich mich für Rot-Weiss Essen entschieden“, so Kefkir.

Ayodele Adetula bringt „gewisse Unbekümmertheit“ mit

Zuvor hatten die Essener bereits Ayodele Adetula aus der U 23 von Eintracht Braunschweig verpflichtet. Der 21-jährige Offensivspieler unterschrieb an der Hafenstraße ebenfalls einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

„Wir freuen uns, dass Ayodele sich trotz anderer Anfragen für Rot-Weiss Essen entschieden hat“, so RWE-Sportdirektor  Nowak. „Er hat eine gewisse Unbekümmertheit in seinem Spiel und macht es seinen Gegenspielern damit extrem schwer.“

Cheftrainer Christian Titz ergänzt: „Wir haben für die Offensive noch einen dribbelstarken, schnellen Jungen mit Entwicklungspotenzial gesucht, der auf beiden Außenbahnen spielen kann. Diesen Spieler haben wir in Ayodele gefunden.“

Aus dem Nachwuchs des SV Werder Bremen zog es Ayodele in der U 16 zu Eintracht Braunschweig. Dort lief er in sämtlichen Nachwuchsmannschaften auf. Mit der U 19 gewann er den DFB-Pokal der Junioren. Anschließend schnürte er für die U 23 der Braunschweiger in der Regionalliga Nord seine Schuhe. Nach einer Saison wurde er in den Kader der ersten Mannschaft befördert, kam jedoch überwiegend weiterhin in der U 23 zum Einsatz. Dort machte Ayodele in der vergangenen Spielzeit der Oberliga Niedersachsen mit zehn Treffern und zehn Torvorlagen in 24 Spielen auf sich aufmerksam.

Foto-Quelle: Rot-Weiss Essen

Das könnte Sie interessieren:

Biathlon auf Schalke: Doll und Herrmann am Start

Die beiden Vize-Weltmeister bilden eines von zwei deutschen Teams.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.