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RW Essen: Trainer Titz schaut weiter nach Verstärkungen

Kaderplanungen sind nach zwölf Zugängen nicht abgeschlossen.
Fast zweieinhalb Stunden dauerte bei hochsommerlichen Temperaturen die erste Trainingseinheit beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen unter der Regie des neuen Trainers Christian Titz (ganz links). Zunächst neun von insgesamt zwölf Neuzugängen – der Ex-Uerdinger Oguzhan Kefkir stieß erst mit etwas „Verspätung“ dazu – waren zunächst ebenso dabei wie die sechs Testspieler Lennart Uedickoven (19, Rot-Weiß Oberhausen U 19, Linksverteidiger), Melvin Krol (21, Holstein Kiel II, Offensivspieler), Izzet Isler (19, Hamburger SV U 19, defensives Mittelfeld), Sven König (23, Creighton University/USA, Stürmer), Berkant Güner (21, Vaasan Palloseura/Finnland, zentrales Mittelfeld) und Armel Gohoua (18, FC St. Pauli U 19, Stürmer/siehe auch hier).

Ob es zu Verpflichtungen kommt, will RWE-Trainer Titz „schnell entscheiden“, um die Kaderplanung möglichst bald abschließen zu können. Klar ist: Zu den zwölf Zugängen werden zumindest noch zwei weitere hinzukommen. „Es ist kein Geheimnis, dass wir uns besonders für die Achter-Position im Mittelfeld noch umschauen. Auch ein flexibel einsetzbarer Abwehrspieler, der im besten Fall in der Innen- und in der Außenverteidigung eingesetzt werden kann, würde uns noch gut zu Gesicht stehen“, so Christian Titz auf MSPW-Nachfrage.

Deutlich wurde schon bei einer Reihe von taktischen Übungen während der ersten Trainingseinheit, dass der ehemalige Hamburger Bundesliga-Trainer ein 4-1-4-1-System bevorzugt. Immer wieder unterbrach er die Übungen oder Spielformen, um die Spieler auf Fehler direkt aufmerksam zu machen. „Gerade am Anfang muss ich viel erklären und kommunizieren. Da kann es schon mal sein, dass Trainingseinheiten etwas länger dauern“, so Titz, der es bis zum Wochenende bei jeweils einer Einheit pro Tag belässt, um die Belastung nicht zu sehr anzuziehen.

Keinen Hehl machte der 48-Jährige daraus, dass ihm das erste Testspiel am Sonntag, 15 Uhr, beim VfB Bottrop nicht so gut ins Konzept passt. „Das ist mir eigentlich zu früh, aber wir nehmen es jetzt so an“, sagt Christian Titz, der jeden Spieler maximal eine Halbzeit lang einsetzen will.

Innenverteidiger Philipp Zeiger (nach Meniskus-OP) und Offensivspieler Cedric Harenbrock (Kreuzbandriss) werden noch einige Zeit ausfallen. Dagegen waren die drei weiteren Rekonvaleszenten Kevin Freiberger, Jonas Erwig-Drüppel und Florian Bichler schon beim Trainingsstart dabei. Während Freiberger auch das Abschlussspiel schon voll mitmachte, wurden Erwig-Drüppel und Bichler dabei noch geschont. „Sie werden beide nach und nach aufgebaut“, so Titz.

Privat hofft der neue RWE-Trainer, bei der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus in Essen möglichst bald fündig zu werden. Noch wohnt die Familie in Hamburg. Die beiden Kinder (9 und 14 Jahre alt) sollen aber schon nach den Sommerferien (bis 28. August) möglichst in Essen eingeschult werden. Deshalb drängt die Zeit.

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