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RW Essen erwirtschaftet kleinen Gewinn im Geschäftsjahr 2018

Traditionsverein verzeichnet ein Plus von 36.632,34 Euro.
West-Regionalligist Rot-Weiss Essen hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Gewinn von 36.632,34 Euro abgeschlossen. Das gab der RWE-Vorsitzende Marcus Uhlig (Foto) auf der Mitgliederversammlung in der Messe Essen bekannt.

„Wir könnten jetzt sagen: Es war wirtschaftlich positives Jahr“, so Uhlig. „Jeder weiß aber, dass sich etwas ändern muss, damit wir im nächsten Jahr nicht deutlich schlechtere Zahlen präsentieren müssen. Eine weitere sportliche Stagnation würde dazu führen, dass das Stadion deutlich leerer würde. Auf Dauer würde es so nicht mehr funktionieren. Wir gehen den Turnaround mit aller Macht, aber auch mit Sinn und Verstand an.“

Der Essener Mode-Unternehmer Sascha Peljhan, der Rot-Weiss Essen als strategischer Partner zunächst für zwei Jahre unterstützt, bringt sich ab sofort auch im Aufsichtsrat ein (MSPW berichtete). Der niedrige siebenstellige Betrag, den Peljhan pro Saison zum Etat beisteuert, sei laut Uhlig „formell ein Darlehen, aber eigentlich eher eine Absicherung. Wir tilgen nur aus überplanmäßigen Erträgen. Also aus Erträgen, die wir in der Saisonplanung nicht einkalkuliert haben.“ In der Regionalliga sind es maximal 60.000 Euro, in der 3. Liga wären es maximal 150.000 Euro.

Bei der Mitgliederversammlung war auch Jürgen Lucas, viele Jahre im Nachwuchsbereich und zuletzt als Sportlicher Leiter tätig, vor Ost. „Ein riesengroßes Dankeschön, Jürgen“, so Uhlig. „Wir sind gemeinsam durch schwierige Zeiten gegangen. Wir sind immer noch in Überlegungen, wie wir eine vernünftige und passende Lösung für eine weitere Zusammenarbeit finden werden.“

Der RWE-Vorsitzende gab auch einen Ausblick auf die neue Saison. „Wenn wir Rot-Weiss Essen so umbauen, werden wir uns nicht hinstellen und sagen, dass wir Siebter werden wollen“, so Uhlig. „Wir wollen die Wahrscheinlichkeit für sportlichen Erfolg signifikant erhöhen. Dennoch ein Appell: Wir müssen geduldig sein. Wir werden ab dem ersten Spieltag nicht alles in Grund und Boden spielen. Es wird dauern, bis alles eingespielt ist. Niederlagen gehören im Sport dazu. Es wird sehr wichtig sein, dass wir zu Saisonbeginn auch mal eine Delle verzeihen und nicht unruhig werden. Aus Druck darf nicht Angst werden. Lasst uns geduldiger werden, dann glaube ich, dass es gut wird und wir unsere Ziele erreichen werden. Lasst uns gemeinsam den Reset-Knopf drücken, nicht mehr zurück-, sondern gemeinsam nach vorne schauen.“

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