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Galopp Hamburg-Horn: Hans Bierkämper hofft auf Mc Queen

Schützling von Yasmin Almenräder startet in hochkarätiger Sprinterprüfung.
Auch der vierte Renntag der Derby-Woche 2019 am Mittwochabend auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn bringt Sport von besonders hoher Klasse. Die besten Kurzstreckler treffen sich im „Sparkasse Holstein Cup“ (55.000 Euro, 1.200 Meter, 6. Rennen gegen 20 Uhr). Nach etwa 70 Sekunden steht der Gewinner fest, die Besetzung kann sich mit acht Pferden sehen lassen.

In aller Regel treffen sich in diesen Sprint-Prüfungen häufig dieselben Pferde, aber meistens gewinnt ein anderer Kandidat. Vor einem Jahr war Stall Mandarins Mc Queen (Michael Cadeddu) hier Dritter, der zuletzt in der Silbernen Peitsche in Iffezheim denselben Platz belegte und eine sehr gute Saison hinlegt. Dem Schützling von Trainerin Yasmin Almenräder aus Mülheim ist ein Volltreffer auf dieser Ebene durchaus zuzutrauen. Besitzer ist der Dortmunder Unternehmer Hans Bierkämper (Foto), der sich auch als Präsidiumsmiglied beim Rennclub Mülheim an der Ruhr engagiert.

Doppelt gerüstet ist der Hannoversche Trainer Dominik Moser für das Gestüt Brümmerhof: Waldpfad (Wladimir Panov) scheint seine Nummer eins zu sein. Er verpasste seinen ersten Gruppesieg in Dresden nur knapp. Die Stute Clear For Take Off (Adrie de Vries) bestreitet ihr erstes Grupperennen und muss sich noch einen Tick steigern.

Shining Emerald (Eduardo Pedroza) war früher sogar Gewinner der „Goldenen Peitsche“, des bedeutendsten deutschen Sprintrennens, allerdings wäre weicher Boden für ihn besser, den er kaum antreffen dürfte.

Mit acht Jahren ist Ambiance (Per-Anders Graberg) zwar schon ein „alter Schwede“, der 2016 hier Platz acht belegte. Aber er zeigte schon mehrfach in Deutschland, dass er an einem guten Tag noch immer für einen vorderen Rang genug kann.

Drei Dreijährige nehmen den Kampf mit den arrivierten Kurzstrecklern auf – die beiden von Peter Schiergen in Köln vorbereiteten Iron Duke (Filip Minarik), der als Vierter in der „Silbernen Peitsche“ sehr überzeugte, und der vielleicht noch steigerungsfähige Suprimo (Andrasch Starke). Die Stute Power Zone (Jozef Bojko) wird von Andreas Wöhler (Gütersloh) aufgeboten, muss jedoch das Saisondebüt klar steigern.

Zuschauer-Attraktion Seejagdrennen

Insgesamt sieben Prüfungen werden am Mittwoch in Hamburg ausgetragen, der erste Start erfolgt um 17.30 Uhr. Die Rennen drei bis sechs werden auch nach Frankreich übertragen.

Es gibt auch eine ganz besondere Zuschauerattraktion: Im Seejagdrennen (14.000 Euro, 3.600 Meter) durchqueren die Pferde einen See. Es handelt sich um eines der am meisten fotografierten Rennen der Derby-Woche. Box Office, Wutzelmann und Serienlohn sollten hier sehr gute Chancen besitzen.

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