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Galopp Hamburg-Horn: Krefelder Trainer Mario Hofer jubelt

Volltreffer für Top-Sprinter Gamgoom – Dänischer Sieg im Hauptrennen.
Dänischer Überraschungserfolg im Hauptrennen (55.000 Euro, 2.000 Meter) am Freitagabend vor 4.300 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Zwei Tage vor dem Deutschen Derby düpierte der von Marc Stott aufgebotene vierjährige Hengst King David mit Jockey Oliver Wilson seine fünf deutschen Gegner und gewann mit erstaunlicher Leichtigkeit den Höhepunkt des vierten Meetingstages. Es war sein neunter Sieg beim 13. Start, die Prämie betrug 32.000 Euro.

Nachdem unterwegs die Stute Stex eine langsame Fahrt vor einem dicht gestaffelten Feld, dem nur King David mit etwas Abstand folgte, vorgelegt hatte, schlüpfte der 79:10-Außenseiter auf der Zielgeraden an der Innenseite nach einem kaltschnäuzigen Ritt durch und verabschiedete sich souverän von dem stark laufenden Ittlinger Nikkei und der Stute Amorella.

„Er benötigt guten Boden und eine flache Rennbahn. Dieses Rennen hatten wir uns genau ausgesucht. Er besitzt viel Speed und dürfte nun in einem ähnlichen Rennen in Skandinavien weitermachen“, berichtete Trainer Marc Stott, dessen Mutter Dänin und dessen Vater Engländer ist.

Nikkei war als Zweiter der beste Deutsche. „Das war sehr gut. Er hatte sich angeboten, daher hatten wir ihn nachgenannt“, versicherte Trainer Peter Schiergen (Köln). Amorella war stets Dritte und zog nochmals an. „Eine sehr gute Leistung. Wir wollten diesmal nicht vorne gehen. Sie hat sich einen Moment schwer getan, kam aber nochmals wieder“, so ihr Trainer Markus Klug (Köln-Heumar).

Der klare Favorit Itobo war diesmal nie richtig zwingend und bei wohl zu wenig Tempo nur Vierter, knapp vor der lange führenden Stex. „Vielleicht hätte er sich etwas früher heranhalten sollen“, meinte Trainer Hans-Jürgen Gröschel (Langenhagen). Auch die Trainingsgefährtin Serena fand nie entscheidend in die Partie und könnte an der Pace gescheitert sein.

Guido Schmitts Gamgoom lässt alle abblitzen

Lediglich im Match-Race-Cup in Hoppegarten war Gamgoom in den letzten knapp drei Jahren in Deutschland gelaufen. Sonst hatte sich der antrittsschnelle achtjährige Wallach in erster Linie in Frankreich versucht. Der im Besitz des Düsseldorfers Guido Schmitt stehende Veteran und Ex-Seriensieger beherrschte Start-Ziel eine Sprinterprüfung über 1.200 Meter. Alexander Pietsch (Bonn) verteidigte mit optimaler Einteilung einen Vorteil von einer halben Länge gegen den heranfliegenden Favoriten Misty Birnam und Call me Mister. „Das war ein sehr schöner Ritt, der Jockey hat geschickt das Tempo herausgenommen, denn die Distanz ist ja schon die Grenze für ihn“, versicherte Trainer Mario Hofer (Krefeld).

Für Trainer Frank Fuhrmann (Möser) läuft es nach wie vor blendend in Hamburg, mit Brown Beauty (62:10), die dem Magdeburger Rennvereins-Präsidenten Heinz Baltus gehört, sicherte er sich auch ein 1.400 Meter-Rennen. Die von Jozef Bojko (Gütersloh) gesteuerte Stute bekam mit Marco Casamento die Holländerin Aratika, den Trainingsgefährten Rateel und Goldie Doll noch klar in den Griff. Die Viererwette bezahlte 10.178:10 Euro.

Nur zwei Tage nach seinem Erfolg am Mittwoch und dem Ehrenplatz am Eröffnungstag avancierte Frank Fuhrmanns Casinomaster (49:10) mit Marco Casamento zum ersten Doppelsieger des Derby-Meetings.

Quelle: German Racing

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