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Hombergs Trainer Stefan Janßen: „Unsere DNA ändert sich nicht“

VfB fiebert nach Aufstieg dem Start der Regionalliga West entgegen.
Stefan Janßen (Foto) steht mit dem VfB Homberg vor einer historischen Saison. Der 49-Jährige führte die Duisburger als Meister der Oberliga Niederrhein zum erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga West. Als „gallisches Dorf“ tritt der VfB nun gegen Traditionsklubs wie Rot-Weiss Essen oder Alemannia Aachen an. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Janßen auch über Heimspiele in der Arena „seines“ MSV Duisburg.

FUSSBALL.DE: Bis zum ersten Regionalligaspiel der Vereinsgeschichte am letzten Juli-Wochenende sind es nur noch wenige Wochen. Wie sehr fiebern Sie dem Augenblick schon entgegen, Herr Janßen?

Stefan Janßen: Die Vorfreude ist bei uns schon jetzt riesengroß. Es ist auch vollkommen egal, gegen wen wir zu Saisonbeginn antreten müssen. Für uns alle wird das ein Fest.

Was ist bis zum ersten Anpfiff noch zu tun?

Janßen: Wir werden mit einer eingespielten Mannschaft in die Saison starten, da wir nur wenige Stammspieler verloren haben. Wir sind noch auf der Suche nach einigen Verstärkungen. Der Markt ist allerdings derzeit extrem heiß. Möglicherweise benötigen wir noch ein wenig Geduld. Neben der sportlichen Qualität müssen Zugänge vor allem charakterlich passen. Unsere Stärke soll und muss auch in der kommenden Saison die mannschaftliche Geschlossenheit sein.

Was für eine Art von Fußball bevorzugen Sie?

Janßen: Der VfB Homberg ist seit vielen Jahren als grundsolider und ehrlicher Verein bekannt. Wir spielen ehrlichen Ruhrgebietsfußball mit all seinen Facetten. Frei nach dem Motto: Wer alles gibt, darf auch Fehler machen. Wir wollen uns nach dem Spiel jedoch nie den Vorwurf gefallen lassen müssen, nicht alles gegeben zu haben. Ganz sicher wird es so sein, dass die Liga unseren Spielstil beeinflusst. Ich bin aber nicht bereit, mich vollständig von unserem erfolgreichen Oberligafußball, mit dem wir exakt 100 Tore erzielt haben, zu entfernen. Wir sind uns darüber bewusst, dass wir – wenn alles normal läuft – häufig die schlechteren Karten haben werden. Gott sei Dank läuft im Fußball aber eben nicht immer alles normal.

Geht der VfB also als „gallisches Dorf“ in die erste Spielzeit in der Regionalliga?

Janßen: Es ist ganz klar, dass wir in der kommenden Saison nie über die Rolle des Außenseiters hinauskommen werden. Da sind wir alle realistisch genug. Wir wollen mit unseren Stärken wie Leidenschaft und Ehrgeiz auftreten. Was das Finanzielle angeht: Ich bin froh, dass unser Vorstand auf wirtschaftliche Vernunft setzt. Wir machen nur das, was wir auch können. Ich bin überzeugt, dass die Regionalliga, die für uns ein großer Sprung ist, die Vereins-DNA in keinem Bereich verändern wird.

Gibt es ein Duell, dem Sie besonders entgegenfiebern?

Janßen: Rot-Weiss Essen gehört ohne Zweifel zu den Zugpferden der Liga. Gleiches gilt für Traditionsvereine wie Rot-Weiß Oberhausen, Alemannia Aachen oder die SG Wattenscheid 09. Ich freue mich aber auch auf Vergleiche mit den zweiten Mannschaften von Borussia Dortmund und Schalke 04.

Was muss Ihre Mannschaft – über die gesamte Saison gesehen – in die Waagschale werfen, um über dem Strich zu bleiben?

Janßen: Es geht für uns von der ersten Sekunde an gegen den Abstieg. Vielleicht können wir uns den SC Freiburg als Vorbild nehmen. Der Sport-Club wird in der Bundesliga regelmäßig als Absteiger Nummer eins gehandelt, schafft es jedoch seit Jahren, erstklassig zu bleiben – obwohl häufig die besten Spieler abgeworben werden. Wir wollen in der Regionalliga unsere Nische finden. Ich habe in das Können meiner Mannschaft absolutes Vertrauen. Jeder Gegner muss die Punkte gegen uns erst einmal holen.

Das komplette Interview mit Stefan Janßen finden Sie auf FUSSBALL.DE.

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