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Borussia Dortmund: Marco Reus erneut „Fußballer des Jahres“

Nationalspieler zum zweiten Mal nach 2012 von Sportjournalisten gewählt.
Nationalspieler Marco Reus ist zum zweiten Mal Deutschlands „Fußballer des Jahres“. Der Kapitän des Bundesligisten Borussia Dortmund setzte sich bei der traditionell vom Fachmagazin „kicker“ durchgeführten Wahl klar vor Bayer 04 Leverkusens Shootingstar Kai Havertz und Joshua Kimmich vom Deutschen Meister FC Bayern München durch.

In der Liga musste der BVB, dessen Vorsprung an der Spitze zwischenzeitlich bereits neun Punkte betragen hatte, im Endspurt doch wieder dem FC Bayern den Vortritt lassen. Die starke Saison von Marco Reus, der in 27 Bundesliga-Spielen 17 Tore erzielte und zwölf weitere Treffer vorbereitete, schmälerte das aber nicht. Das sahen auch die Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) so, die Reus mehrheitlich zum „Fußballer des Jahres“ wählten. 158 von 540 Stimmen entfielen auf den 30-Jährigen, der Havertz (121 Stimmen) und Kimmich (35 Stimmen) klar auf die Plätze verwies. Leverkusens Offensiv-Juwel hatte 2018/19 wie Reus 17 Bundesliga-Treffer markiert (vier Assists).

Reus tritt die Nachfolge seines DFB-Kollegen Toni Kroos (Real Madrdi) an, der die Auszeichnung 2018 erhalten hatte, diesmal aber nur drei Stimmen erhielt. Erstmals seit 22 Jahren, als Weltmeister Jürgen Kohler gewählt wurde, geht der Preis wieder an einen BVB-Profi. Für Reus ist es jedoch keine Premiere. Im Jahr 2012 hatte er die Auszeichnung, damals noch in Diensten von Borussia Mönchengladbach, schon einmal erhalten. Das zweite Mal fühle sich aber sogar noch ein bisschen besser an, wie der 41-malige Nationalspieler im großen „kicker“-Interview (Montagausgabe) verrät: „Es ist schöner, als es damals war, ein anderes Gefühl als vor sieben Jahren. Wenn man als Spieler vielleicht nur noch drei, vier Jahre vor sich hat, feiert man jeden Titel etwas emotionaler als vorher und genießt das Ganze mehr.“

Die Auszeichnung wertet Reus „als Anerkennung meiner Leistung in den vergangenen zwei Jahren“. Es sei schwierig, „nach einer schweren Verletzung wie meinem Kreuzbandriss 2017 zurückzukommen und Fußballer des Jahres zu werden. Das macht mich auf jeden Fall stolz und zeigt, dass ich nach meiner Verletzung einen guten Weg eingeschlagen habe“, sagte der Dortmunder, der auch der medizinischen Abteilung, den Physios und seinen Teamkollegen ein „Riesenkompliment“ aussprach.

Auch Dzsenifer Marozsan und Jürgen Klopp ausgezeichnet

Die Wahl zum „Fußballer des Jahres“ führt der „kicker“ seit 1960 durch. Erster Gewinner war der damals erst 20-jährige Uwe Seeler, Rekordsieger ist Franz Beckenbauer, der viermal gekürt wurde.

Die Auszeichnung für die Frauen, die in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge an Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan (Olympique Lyon) geht, wird seit 1996 vergeben. 2002 kam auch noch der „Trainer des Jahres“ hinzu: Hierbei setzte sich in diesem Jahr Reus‘ früherer BVB-Trainer Jürgen Klopp durch, der mit dem FC Liverpool die Champions League gewann.

Quelle: kicker Sportmagazin

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