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RWE-Vorsitzender Uhlig: „Heimspiel in Homberg“

Partie bei Aufsteiger VfB Homberg soll zum Heimspiel werden.
Rot-Weiss Essens Vorsitzender Marcus Uhlig (Foto) sprach nach dem emotionalen 2:1-Auftaktsieg vor fast 15.000 Zuschauern gegen die U 23 von Borussia Dortmund von einer „Explosion der Gefühle“ und „Hafenstraße pur“. Für Siegtor-Schütze und Innenverteidiger Alexander Hahn war es einfach „nur Wahnsinn“ und auch der bärenstarke Mittelfeldspieler Amara Condé, der mit einem sehenswerten Freistoßtreffer für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt hatte, geriet im Gespräch mit dem kicker und MSPW ins Schwärmen. „Eine solche Stimmung im Stadion und diese Unterstützung der Fans habe ich so noch nie erlebt“, erklärte der spielstarke Neuzugang vom VfL Wolfsburg II, der schon bei seinem Liga-Debüt in Essen andeutete, dass er durchaus das Zeug zum Publikumsliebling besitzt.

Viele RWE-Fans dürften sich an einen Freitagabend im August 2010 erinnert haben, als die Essener am 1. Spieltag in der damaligen NRW-Liga ebenfalls durch ein Last-Minute-Tor von Abwehrspieler Alexander Thamm nach einem zähen Spiel gegen den VfB Homberg noch 1:0 gewonnen hatten. Thamms spektakulärer Fallrückzieher wurde nicht nur wenig später in der ARD-Sportschau zum „Tor des Monats“ gewählt, sondern war auch die Initialzündung für eine überraschend erfolgreiche Saison, an deren Ende der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga West stand.

Nach einer gefühlten Ewigkeit von inzwischen acht Jahren in der 4. Liga könnte der unter dem Strich zwar nicht unverdiente, aber doch auch recht glückliche Dreier gegen den BVB nun ebenfalls eine positive Signalwirkung für den weiteren Saisonverlauf haben.

Bei aller Euphorie vergaßen die Essener aber auch nicht, dass noch längst nicht alles Gold war, was glänzte. „Es hat nicht sofort alles gepasst“, sagte Marcus Uhlig. „Wir hatten zu Beginn der Partie Probleme, ins Spiel zu kommen. Außerdem hatten wir Glück, dass die Dortmunder ihre große Chance zum 2:0 nicht nutzen konnten“, gab RWE-Trainer Christian Titz nach seinem erfolgreichen Einstand ehrlich zu. Torhüter Marcel Lenz, der von Titz zur neuen Nummer eins erklärt wurde, behielt gegen den völlig frei vor ihm aufgetauchten Ex-Kölner Chris Führich die Oberhand und „hat uns damit im Spiel gehalten“, lobte Condé.

Trainer Titz, der mit der erstmals erlaubten Einwechslung von vier Spielern gleich mal Regionalliga-Geschichte schrieb, erklärte: „Das Team hat einen enormen Willen und eine hohe Laufbereitschaft gezeigt. Auch nach dem Rückstand haben wir uns nicht beirren oder gar aus dem Konzept bringen lassen. Die Fans waren wirklich unser zwölfter Mann.“

Am nächsten Sonntag steigt beim Neuling VfB Homberg, der in die große Duisburger Arena ausweicht, die erste Auswärtspartie. Marcus Uhlig ist überzeugt: „Unsere Fans werden es zu einem Heimspiel machen.“

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