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Trotz Top-Start: SV Rödinghausen noch nicht auf „Top-Level“

Trainer Maaßen sieht nach 4:0 gegen Fortuna Köln Luft nach oben.
Die Konkurrenz im Kampf um die Spitzenplätze in der Regionalliga West, aber auch DFB-Pokal-Gegner SC Paderborn 07 dürfte hellhörig werden. „Fußballerisch war das nicht unser Top-Level“, befand Enrico Maaßen (Foto, 35), Trainer des SV Rödinghausen, im kicker– und MSPW-Gespräch nach der Heimpremiere gegen den Drittliga-Absteiger Fortuna Köln, der freilich mit einer 0:4-Packung die Heimreise aus Ostwestfalen antreten musste. „Wir sind selbstkritisch genug, um zu wissen, dass längst noch nicht alles perfekt läuft“, so der angehende Fußball-Lehrer.

Das reichte allerdings, um gegen die ebenfalls ambitionierten Kölner einen nie gefährdeten Dreier einzufahren und mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel die Tabellenführung zu verteidigen. Allerdings profitierte der SVR dabei in der Tat vor allem von seiner herausragenden Stärke bei Standardsituationen. Jeweils nach Eckbällen oder Freistößen des Österreichers Christian Derflinger waren die beiden Innenverteidiger Julian Wolff (zweimal) und Kapitän Daniel Flottmann (traf auf seinen Ex-Klub) erfolgreich. Den vierten Treffer steuerte der überragende Derflinger, Zugang von Meister Viktoria Köln, selbst bei.

Jetzt hofft der Klub aus dem Kreis Herford auf eine Fortsetzung des Pokal-Märchens aus der letzten Saison, als zunächst Zweitligist Dynamo Dresden (3:2 nach Verlängerung) bezwungen und dann der spätere Double-Gewinner FC Bayern München (1:2) zumindest arg ins Schwitzen gebracht wurde. Im Gegensatz zum Vorjahr, als der SVR nach Lotte und Osnabrück ausweichen musste, darf er gegen Paderborn im heimischen Stadion antreten, das nur über knapp 2.500 Plätze verfügt.

Um bestens auf den Gegner, der noch kein Pflichtspiel absolviert hat, vorbereitet zu sein, hat sich Enrico Maaßen mit Videomaterial der Paderborner Testspiele gegen Lazio Rom (2:4), Athletic Bilbao (3:3) sowie SV Sandhausen (2:1 und 2:3) eingedeckt. „Die ersten Ligaspiele geben uns Rückenwind. Dennoch haben wir gegen einen Bundesligisten nichts zu verlieren, zumal Paderborn immer mit sehr viel Power auftritt“, meint der SVR-Trainer, fügt aber gleich hinzu: „Wenn wir unsere beste Leistung abrufen, dann sind wir aber auch für jeden Gegner schwer zu bespielen. Das muss auch im DFB-Pokal unser Ziel sein.“

Maaßen hofft, dass die Partie gegen Fortuna Köln nicht zu große Nachwirkungen hat. Mit Linus Meyer (Schlag gegen den Knöchel) sowie Felix Backszat und Franz Pfanne (beide Knieprobleme) waren gleich drei fest eingeplante Mittelfeldspieler angeschlagen.

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