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Reinhard Rauball zum DFL-Ehrenpräsidenten ernannt

Chef von Borussia Dortmund nimmt im Verband nach zwölf Jahren Abschied.
Dr. Reinhard Rauball (Foto) ist am Mittwoch in Berlin zum zweiten Ehrenpräsidenten der Deutschen Fußball Liga (DFL) gewählt worden. Nach zwölf Jahren an der Spitze des früheren Ligavorstands und jetzigen DFL-Präsidiums stand Dr. Rauball bei der DFL-Generalversammlung nicht mehr für ein Amt bei der DFL zur Verfügung. Seine Ernennung zum Ehrenpräsidenten erfolgte ebenso durch die Vertreter der Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga wie die Auszeichnung von Helmut Hack als siebter Ehrenangehöriger der DFL. Nach dem Abschied von seinen Ämtern als Präsident und Geschäftsführer der SpVgg Greuther Fürth im Sommer 2018 stellte sich der bisherige 2. Vizepräsident des DFL e.V. und Vorsitzende des Lizenzierungsausschusses ebenfalls nicht mehr zur Wahl.

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, sagte in seiner Laudatio auf Dr. Rauball: „Du verdienst diesen Titel, er steht Dir zu, er ist eine Ehre für Dich, aber es ist in meinen Augen auch eine Auszeichnung für die Deutsche Fußball Liga, dass Du diesen Titel trägst. Du hast als ‚Mr. Bundesliga‘ den deutschen Profifußball, die Liga und die DFL über viele Jahre hinweg geprägt und entscheidend vorangebracht. Dafür gebührt Dir großer Dank und Respekt.“

Seit seiner ersten Wahl im Jahr 2007 war Dr. Rauball auch Vorsitzender des Aufsichtsrats der DFL GmbH. Bis zum Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 27. September in Frankfurt am Main fungiert er als 1. DFB-Vizepräsident gemeinsam mit Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, Recht und Satzungsfragen, zum zweiten Mal als Interimsspitze des DFB. Weiterhin ist Dr. Reinhard Rauball Präsident von Borussia Dortmund.

Die Verdienste von Helmut Hack – insbesondere für die 2. Bundesliga und das nicht erst seit seiner Wahl in den früheren Ligavorstand von 2010 – hob Jürgen Machmeier, Präsident und Vorstandsvorsitzender des SV Sandhausen, in seiner Laudatio mit Hinweis auf Hacks 22 Jahre an der Spitze der SpVgg Greuther Fürth hervor: „Wer sollte die Bedürfnisse der 2. Bundesliga und ihrer Vereine besser kennen als Helmut Hack?“

Machmeier wies auf die enorme Entwicklung der 2. Bundesliga in den vergangenen Jahren und während der Amtszeit von Hack hin, insbesondere den wachsenden Gesamtumsatz bei den Clubs und deren wirtschaftliche Stabilität betreffend, die für Hack „stets von großer Bedeutung“ gewesen sei. Machmeier sprach im Namen aller Clubs seinen Dank aus: „Durch seine Expertise, sein bedachtes und ausgeglichenes Auftreten, seine konstruktive und vertrauensvolle Mitarbeit sowie nicht zuletzt aufgrund seiner angenehmen, menschlichen Art ist Helmut Hack auch im Rahmen dieser gewiss nicht immer einfachen Aufgabe bis zu seinem heutigen Abschied überaus anerkannt gewesen.“

Einziger DFL-Ehrenpräsident war zuvor Werner Hackmann, der erste Präsident des Ligaverbandes nach dessen Gründung im Dezember 2000. Der am 28. Januar 2007 verstorbene frühere Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Vorstandsvorsitzende des Hamburger SV war posthum gewürdigt worden. Zu DFL-Ehrenpreisträgern waren zuvor die inzwischen verstorbenen Dr. Franz Böhmert, Wilfried Straub und Gerhard Mayer-Vorfelder sowie Franz Beckenbauer, Wolfgang Holzhäuser und Harald Strutz gewählt worden.

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