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Inka Grings und SV Straelen: Sieben Spiele, sieben Siege

Ex-Nationalspielerin führt mit SVS Oberliga-Tabelle souverän an.
Sieben Spiele, sieben Siege: Besser hätte der Saisonstart in die Oberliga Niederrhein für den SV Straelen und Trainerin Inka Grings (Foto) nicht laufen können. Die Ex-Nationalspielerin und zweimalige Europameisterin war dem Verein auch nach dem Abstieg aus der Regionalliga West treugeblieben. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht die 40-Jährige mit MSPW-Redakteur Dominik Dittmar über Ihren Job im Männerfußball.

FUSSBALL.DE: Sieben Siege in sieben Spielen. Mal ehrlich: Hätten Sie mit einem solchen Saisonstart gerechnet, Frau Grings?

Inka Grings: Nein, in der Form sicherlich nicht. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga West hat sich unser Kader stark verändert. Wir haben eine fast komplett neue Mannschaft. Mit den ersten Siegen ist dann unser Selbstvertrauen gestiegen. Wir bilden uns aber nichts auf den Start ein und bleiben bescheiden. Die Saison ist noch lang und unsere Entwicklung im Prozess.

Wie lange dauerte es, bis Sie den Abstieg verarbeitet hatten?

Grings: Den Klassenverbleib am letzten Spieltag nicht geschafft zu haben, war sehr bitter. Ich habe erst einmal eine Woche vom Fußball abgeschaltet. Danach haben Präsident Hermann Tecklenburg und ich gute Gespräche geführt, ob wir die Zusammenarbeit fortsetzen. Mir war wichtig, dass ich auch in der Oberliga mit den Rahmenbedingungen arbeiten kann, die ich mir vorstelle. Da in unserer Mannschaft einige Studenten und Auszubildende spielen, können wir oft auch vormittags trainieren. Pro Woche stehen in der Regel fünf Einheiten auf dem Programm.

Ist der Wiederaufstieg das erklärte Ziel?

Grings: Nach dem Saisonstart mit sieben Siegen aus sieben Spielen etwas anderes zu sagen, wäre nicht glaubhaft. Wir betreiben Videoanalyse, erfassen die Laufdaten unserer Spieler und werten Sprints aus. Diesen Aufwand betreibt man nicht nur als Hobby. Mein persönliches Ziel ist es, im Profibereich als Trainerin zu arbeiten. Unsere Spieler sind ebenfalls ehrgeizig und wollen den maximalen Erfolg herausholen.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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