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Galopp Köln: Feiner Erfolg für Markus Klug – Zweiter Platz für Amorella

Der mit 155.000 Euro dotierte Preis von Europa geht nach England.


Der 82:10-Mitfavorit Aspetar (Foto) aus dem englischen Rennstall von Trainer Roger Charlton (Marlborough), hat am Sonntag den 57. Preis von Europa auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch gewonnen. Mit Jockey Jason Watson setzte sich der vier Jahre alte Wallach in dem mit 155.000 Euro dotierten Klassiker über 2.400 Meter vor den deutschen Stuten Amorella und Donjah durch.

Besitzer Sheikh Al Thani aus Katar erhält für den vierten Karriere-Erfolg von Aspetar 100.000 Euro Preisgeld für den Sieg. Die zweitplatzierte Amorella (205:10) aus dem Rennstall von Championtrainer Markus Klug (Köln-Heumar), die für 15.500 Euro nachgenannt worden war, lief unter Jockey Martin Seidl (Köln) nach Meinung der Experten das Rennen ihres Lebens. Zweieinhalb Längen fehlten für die Sensation. Favoritin Donjah belegte einen guten dritten Rang im Neuner-Feld. Vierter wurde mit Colomano (Andrasch Starke/Langenfeld) ein weiteres Pferd aus dem Klug-Stall. Derbysieger Laccario wurde 45 Minuten vor dem Start aus dem Feld gestrichen.

Sportmoderatorin und Sängerin Ruth Hofmann gab erstmals im Weidenpescher Park eine Kostprobe ihres Könnens. Ein besonderer Höhepunkt war ihre Darbietung der englischen Nationalhymne zu Ehren des Siegerteams.

Doppelsieg für Trainer Carvalho im Stutenpreis

Als weiterer sportlicher Höhepunkt an diesem zehn Rennen umfassenden größten Renntag des Kölner Turfjahres fand der Kölner Stutenpreis statt, ein mit 25.000 Euro dotiertes Rennen über 1.850 Meter. Es siegte nach einem packenden Endkampf Gestüt Höny-Hofs 93:10-Chance Wish you Well unter Eduardo Pedroza (Gütersloh) mit einem kurzen Kopf vor Stallgefährtin Mythica mit Filip Minarik (Köln) im Sattel. Beide Pferde werden vom Franzosen Jean-Pierre Carvalho in Bergheim trainiert. Einen weiteren Kopf dahinter landete die Favoritin Wishfully (Michael Barzalona) auf Rang drei.

Die Jockeys Rene Piechulek (Bergheim) und Filip Minarik (Köln) gewannen jeweils zwei Rennen. Der Wettumsatz lag nach insgesamt zehn Prüfungen bei beachtlichen 434.930 Euro. Davon wurden 235.768 Euro auf der Rennbahn selbst gewettet.

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